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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Social Media Moni­to­ring bezeich­net das lau­fen­de Beob­ach­ten und Sam­meln von Kenn­zah­len aus sozia­len Medi­en: Mar­ken­er­wäh­nun­gen, rele­van­te Hash­tags, Erwäh­nun­gen von Mit­be­wer­bern und Branchentrends.

Einordnung

Das Moni­to­ring ist die quan­ti­ta­ti­ve Basis der Social-Media-Beob­ach­tung: Es zählt und misst (Reich­wei­te, Enga­ge­ment, Erwäh­nungs­vo­lu­men) und eig­net sich für ROI-Mes­sung, Kam­pa­gnen-Tests und Trend­ver­fol­gung. Die Deu­tung der Befun­de – war­um sich eine Stim­mung dreht, wer die Trei­ber sind – ist Auf­ga­be des dar­auf auf­bau­en­den Social Listening und der Sen­ti­ment-Ana­ly­se. Markt­über­sich­ten über Moni­to­ring-Tools publi­ziert etwa Cap­ter­ra.

Bedeutung für die Krisenkommunikation (KMK-Bezug)

Moni­to­ring-Kenn­zah­len lie­fern die Zeit­rei­hen der Kri­sen­ver­laufs­kar­te: Erwäh­nungs­wel­len, Peaks und Abkling­pha­sen zei­gen quan­ti­ta­tiv, in wel­cher Pha­se sich eine Kri­se befin­det und ob Bot­schaf­ten Wir­kung ent­fal­ten. Im KMK-System gehö­ren Moni­to­ring-Daten zur SCHNUF­FI-Grund­aus­stat­tung – als Früh­in­di­ka­tor vor der Kri­se und als Erfolgs­kon­trol­le der Stra­te­gie nach EVI.

Literatur

Ste­wart, M. C., & Arnold, C. L. (2018). Defi­ning social listening: Reco­gni­zing an emer­ging dimen­si­on of listening. Inter­na­tio­nal Jour­nal of Listening, 32(2), 85–100. https://doi.org/10.1080/10904018.2017.1330656
Thimm, C., Nehls, P., & Peters, Y. (2022). Digi­ta­le Metho­den im Über­blick. In N. Baur & J. Bla­si­us (Hrsg.), Hand­buch Metho­den der empi­ri­schen Sozi­al­for­schung (S. 1267–1283). Sprin­ger VS. https://doi.org/10.1007/978–3‑658–37985-8_86