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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Das Medi­en­trai­ning ist für den Medi­en­spre­cher ein wich­ti­ges Vor­be­rei­tungs­tool, um Schwä­chen in sei­ner Argu­men­ta­ti­on und sei­nem Auf­tritt zu ent­decken und zu kor­ri­gie­ren. Es gehört zu den Instru­men­ten der Kri­sen­vor­be­rei­tung im Bereich Kom­mu­ni­ka­ti­on und Medi­en.

Einordnung

Ein Medi­en­trai­ning soll­te vor der Kame­ra statt­fin­den. Die Ana­ly­se der Auf­nah­me eig­net sich dazu, dem Spre­cher «den Spie­gel vor die Augen zu hal­ten»: Neben den Inhal­ten wer­den Stim­me, Mimik, Gestik und Kör­per­hal­tung sicht­bar, die die Wahr­neh­mung des Auf­tritts mass­geb­lich prä­gen. Neben dem Lei­ter bzw. Mode­ra­tor des Trai­nings soll­te ein geüb­ter Advo­ca­tus Dia­bo­li (Jour­na­list oder Anwalt) das Trai­ning mit­ge­stal­ten – etwa auf der Grund­la­ge eines vor­be­rei­te­ten Fra­ge-/Ant­wort­spiels (Nasty Que­sti­ons), das kri­ti­sche und unan­ge­neh­me Fra­gen simuliert.

Bedeutung im KMK-System

In der Kri­se ent­schei­det der Auf­tritt des Spre­chers mit, ob dem Unter­neh­men Empa­thie und Kom­pe­tenz abge­nom­men wer­den. Das Medi­en­trai­ning stellt sicher, dass Bot­schafts­stra­te­gien nicht an man­geln­der Auf­tritts­kom­pe­tenz schei­tern, und wird idea­ler­wei­se mit Kri­sen­übun­gen und Inter­view­schu­lun­gen kombiniert.