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Corporate Apologia — Konzept

Das Kon­zept der Cor­po­ra­te Apo­lo­gia ist ein Vor­läu­fer der Theo­rien von Benoit und Coombs. Die­ser Ansatz umfasst in der Regel die Ent­wick­lung und Kom­mu­ni­ka­ti­on einer Erklä­rung oder Ent­schul­di­gung, die dar­auf abzielt, das Image des Unter­neh­mens zu schüt­zen oder wie­der­her­zu­stel­len. Die wesent­li­chen Ele­men­te der Cor­po­ra­te Apo­lo­gia kön­nen fol­gen­der­mas­sen zusam­men­ge­fasst werden:

  1. Recht­fer­ti­gung: Das Unter­neh­men ver­sucht zu erklä­ren, war­um bestimm­te Ereig­nis­se ein­ge­tre­ten sind. Dies kann die Dar­stel­lung der Ereig­nis­se aus der Per­spek­ti­ve des Unter­neh­mens beinhal­ten, um Ver­ständ­nis oder Mit­ge­fühl von der Öffent­lich­keit zu gewinnen.
  2. Ver­ant­wor­tungs­über­nah­me: Abhän­gig von der Situa­ti­on kann das Unter­neh­men eine gewis­se Ver­ant­wor­tung für das Gesche­he­ne über­neh­men. Dies ist beson­ders wich­tig, wenn das Unter­neh­men direkt für die Kri­se ver­ant­wort­lich ist.
  3. Ent­schul­di­gung: In eini­gen Fäl­len mag es ange­bracht sein, sich offi­zi­ell zu ent­schul­di­gen, ins­be­son­de­re wenn das Unter­neh­men einen Feh­ler gemacht hat oder gegen ethi­sche Grund­sät­ze ver­stos­sen hat.
  4. Ver­bes­se­rungs­ver­spre­chen: Das Unter­neh­men stellt oft Mass­nah­men vor, die es ergrei­fen will, um sicher­zu­stel­len, dass ähn­li­che Pro­ble­me in Zukunft nicht mehr auf­tre­ten. Dies kann die Ein­füh­rung neu­er Richt­li­ni­en, Ver­fah­ren oder Kon­troll­me­cha­nis­men beinhalten.
  5. Wie­der­her­stel­lung des Images: Ziel der Apo­lo­gia ist es, das Ver­trau­en der Stake­hol­der wie­der­zu­ge­win­nen und das Image des Unter­neh­mens zu reparieren.
  6. Trans­pa­renz: Eine offe­ne und trans­pa­ren­te Kom­mu­ni­ka­ti­on ist ent­schei­dend, um Glaub­wür­dig­keit und Ver­trau­en wäh­rend einer Kri­se zu bewah­ren oder wiederherzustellen.
  7. Ein­ge­hen auf Stake­hol­der-Bedürf­nis­se: Das Unter­neh­men muss auf die Beden­ken und Bedürf­nis­se ver­schie­de­ner Stake­hol­der ein­ge­hen, ein­schliess­lich Kun­den, Mit­ar­bei­ter, Inve­sto­ren und der all­ge­mei­nen Öffentlichkeit.

Quel­len

Coombs, W. T. (2014). Applied cri­sis com­mu­ni­ca­ti­on and cri­sis manage­ment: Cases and exer­cis­es. SAGE Publi­ca­ti­ons, Inc.

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