Version 2.1 · Stand: 16.09.2026
Störungen sind Krisenbausteine – meist Krisenauslöser – aufgrund von Fehlhandlungen oder Unfällen auf der Problemebene. Nach dem Modell von Krystek sind Störungen Vorstufen einer Krise (Krystek, 2001, S. 27): Sie beeinträchtigen den Betriebsablauf, ohne bereits die Existenz zu gefährden – können sich aber über Folgeereignisse und mediale Thematisierung zur Krise entwickeln.
Bedeutung im KMK-System
Im Codiersystem deskriptives Framing gehört die Störung zu den Codes der organisationsinternen Ursache (Unfall, Ausfall, Störung) und indiziert den SCCT-Accidental-Cluster – sofern der Diskurs nicht Fahrlässigkeit konstruiert und die Krise in den Preventable-Cluster verschiebt (→ Krisenbausteine, → SCCT).
Literatur
Krystek, U. (2001). Unternehmungskrisen. (Nachweis unvollständig 🔴)
Noch zu verifizieren 🔴: Krystek (2001, S. 27): Werk nicht eindeutig ermittelt.