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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Eine Dark Site ist ein wich­ti­ges Instru­ment der Kri­sen­vor­be­rei­tung im Bereich der Kom­mu­ni­ka­ti­on. Es han­delt sich um eine vor­be­rei­te­te, aber im Nor­mal­fall nicht sicht­ba­re Web­site oder um ein­zel­ne Sei­ten, die erst im Kri­sen­fall auf­ge­schal­tet werden.

Einordnung

Die Dark Site erlaubt es Unter­neh­men, bei einer plötz­li­chen Kri­se wie einem Shits­torm schnell und breit zu infor­mie­ren. Sie wird auf Basis der Kri­sen­sze­na­ri­en vor­be­rei­tet und gehört zu den sze­na­ri­en­spe­zi­fi­schen Doku­men­ten des Kri­sen­plans. Typi­sche Inhal­te sind Basis­in­for­ma­tio­nen zum Unter­neh­men, vor­be­rei­te­te State­ments und Kon­takt­an­ga­ben für Medi­en­schaf­fen­de; im Ereig­nis­fall wer­den sie mit den fall­spe­zi­fi­schen Fak­ten ergänzt und freigeschaltet.

Bedeutung im KMK-System

In der ersten Pha­se einer Kri­se ent­steht ein Infor­ma­ti­ons­va­ku­um, das ohne eige­ne Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te von Drit­ten gefüllt wird (Gerüch­te, Spe­ku­la­tio­nen, Medi­en). Die Dark Site ver­kürzt die Reak­ti­ons­zeit auf Minu­ten und unter­stützt damit die Grund­re­gel der zeit­ver­zugs­lo­sen, kon­si­sten­ten Erstinformation.