Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Der Kri­sen­raum ist ein wich­ti­ges Instru­ment der orga­ni­sa­to­ri­schen Kri­sen­vor­be­rei­tung. Er ist ein­ge­rich­tet für Sit­zun­gen des Kri­sen­stabs, Gesprä­che und Inter­views wäh­rend der Kri­se sowie für klei­ne­re Pressekonferenzen.

Einordnung

In grös­se­ren Unter­neh­men ist dafür ein spe­zi­el­ler Raum reser­viert. In KMU belegt man wäh­rend der Kri­se behelfs­mäs­sig einen Sitzungsraum.

Zen­tral ist die tech­ni­sche Aus­stat­tung des Raums, um eine opti­ma­le, zeit­ver­zugs­lo­se und ziel­grup­pen­ge­rich­te­te Infor­ma­ti­on nach innen und aus­sen zu gewähr­lei­sten: Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel wie PCs oder Note­books mit Inter­net­an­schluss, Video­kon­fe­renz­an­la­ge und Tele­fon. Zum Füh­rungs­in­ven­tar gehö­ren Flip­chart, Wand­ta­fel, Pro­jek­tor bzw. Bea­mer und Ähn­li­ches. Selbst­ver­ständ­lich darf dar­in auch ein Exem­plar des Kri­sen­plans (Kri­sen­hand­buchs) nicht fehlen.

Bedeutung im KMK-System

Der Kri­sen­raum sichert dem Kri­sen­stab die räum­li­che und tech­ni­sche Arbeits­fä­hig­keit in der aku­ten Lage. Ist die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur selbst betrof­fen – etwa bei einem Cyber­an­griff oder Strom­aus­fall –, ent­schei­det die vor­be­rei­te­te Aus­stat­tung (red­un­dan­te Kanä­le, auto­no­me Ver­bin­dun­gen) dar­über, ob die inter­ne und exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on auf­recht­erhal­ten wer­den kann.