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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Die kon­ti­nu­ier­li­che Netz­werk­pfle­ge gehört neben der Medi­en­ar­beit zu den Kern­tä­tig­kei­ten gesell­schafts­ori­en­tier­ter Kom­mu­ni­ka­ti­on (Öffent­lich­keits­ar­beit).

Einordnung

Man unter­schei­det zwi­schen der Netzwerkpflege

  • Face to Face (Teil­nah­me an Events, Ver­eins- und Ver­bands­tä­tig­keit usw.) und
  • in den sozia­len Medi­en.

Im Kon­text des Kri­sen­ma­nage­ments gehört die kon­ti­nu­ier­li­che Netz­werk­pfle­ge zu den prä­ven­ti­ven Tätig­kei­ten der Kom­mu­ni­ka­ti­on (Kri­sen­vor­be­rei­tung). Einer­seits dient das Netz­werk dem Scan­ning und Moni­to­ring (Issues-Manage­ment). Ande­rer­seits ist ein auf Ver­trau­en basie­ren­des Netz­werk eine wich­ti­ge Basis, um in Kri­sen­la­gen effek­tiv zu kommunizieren.

Bedeutung im KMK-System

Bezie­hun­gen las­sen sich in der aku­ten Kri­se nicht auf­bau­en – sie müs­sen vor­her bestehen. Gepfleg­te Kon­tak­te zu Medi­en­schaf­fen­den, Behör­den, Ver­bän­den und Opi­ni­on Lea­ders erhö­hen die Chan­ce, dass die eige­ne Dar­stel­lung in der Kri­se Gehör fin­det, und lie­fern Früh­warn­si­gna­le, bevor ein Issue zur Kri­se wird.