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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Nach­rich­ten sind in ihrer Grund­sub­stanz kom­mu­ni­zier­te Infor­ma­tio­nen von einem Sen­der zu einem Emp­fän­ger über einen Kanal respek­ti­ve ein Medi­um. Im klas­si­schen Jour­na­lis­mus ist «Nach­rich­ten» der Sam­mel­be­griff für Text­sor­ten mit Refe­renz­cha­rak­ter, die fak­ten­be­zo­gen und wahr­heits­treu infor­mie­ren wollen.

Einordnung

In die über jour­na­li­sti­sche Medi­en ver­brei­te­ten Nach­rich­ten gelangt nur, was die Gate­kee­per nach bestimm­ten Kri­te­ri­en aus­wäh­len – den Nach­rich­ten­wer­ten. Im Anspruch auf Wahr­heit und Objek­ti­vi­tät unter­schei­den sich Nach­rich­ten von Sati­ren, Gerüch­ten und ande­ren For­men; im Ver­zicht auf Mei­nungs­äus­se­rung (Spe­ku­la­tio­nen, emo­tio­na­le Äus­se­run­gen, Wert­ur­tei­le) von Kom­men­tar und Glos­se. Zur ein­zel­nen Text­sor­te sie­he Nach­richt.

Bedeutung für die Krisenkommunikation (KMK-Bezug)

Kri­sen wer­den für die mei­sten Men­schen erst durch Nach­rich­ten real: Was die Gate­kee­per aus­wäh­len und wie sie es rah­men, defi­niert die öffent­li­che Kri­se – nicht das Ereig­nis selbst (Tho­mas-Theo­rem). SCHNUFFI erhebt des­halb die Nach­rich­ten­la­ge syste­ma­tisch, und EVI plant Bot­schaf­ten so, dass sie die Nach­rich­ten­lo­gik bedie­nen: mit kla­ren Fak­ten, zitier­fä­hi­gen State­ments und Aktualitätsbezug.

Literatur

Schulz, W. (1976). Die Kon­struk­ti­on von Rea­li­tät in den Nach­rich­ten­me­di­en. Alber.
von La Roche, W. (2013). Ein­füh­rung in den prak­ti­schen Jour­na­lis­mus (19. Aufl.). Sprin­ger VS.