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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Trol­le sind Men­schen – im Gegen­satz zu Bots –, die in sozia­len Medi­en bewusst pro­vo­zie­ren­de, irre­füh­ren­de oder destruk­ti­ve Bei­trä­ge ver­brei­ten. Ihr Ziel ist weni­ger der inhalt­li­che Dis­kurs als die Stö­rung: Sie wol­len Reak­tio­nen pro­vo­zie­ren, Dis­kus­sio­nen ent­glei­sen las­sen und Auf­merk­sam­keit erzeugen.

Einordnung

Im Dif­fu­si­ons­pro­zess von Shits­torms spie­len Trol­le eine wich­ti­ge Ver­stär­ker­rol­le; instru­men­ta­li­siert wer­den sie auch in Wer­bung und Pro­pa­gan­da. Für die Ana­ly­se ist die Unter­schei­dung von ech­ter, berech­tig­ter Kri­tik zen­tral: Trol­le argu­men­tie­ren nicht, sie eskalieren.

Bedeutung im KMK-System

Die Wenn-Dann-Regeln unter­schei­den strikt: Berech­tig­te Kri­tik ver­dient eine Ent­schul­di­gung, Trol­le dage­gen Humor oder Igno­rie­ren – wobei Humor nie bei Opfern oder mora­li­scher Empö­rung ein­ge­setzt wer­den darf. In der SCHNUF­FI-Recher­che sind Troll-Bei­trä­ge bei der Bewer­tung der Dis­kurs­in­ten­si­tät ent­spre­chend zu gewichten.