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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Die Simu­la­ti­on eines Ernst­falls ist ein wich­ti­ges Instru­ment der stra­te­gisch-kon­zep­tio­nel­len Kri­sen­vor­be­rei­tung. Sie baut auf den erar­bei­te­ten Kri­sen­sze­na­ri­en auf und ist inter­ak­tiv und dis­kus­si­ons­ba­siert angelegt.

Einordnung

Die Simu­la­ti­on wird ein­ge­setzt, um …

  • Plä­ne und vor­be­hal­te­ne Ent­schlüs­se gemein­sam zu validieren,
  • Ver­bes­se­rungs­mög­lich­kei­ten bei bestehen­den Pro­zes­sen zu identifizieren,
  • Ver­ständ­nis für Rol­len und Ver­ant­wort­lich­kei­ten zu generieren,
  • die Zusam­men­ar­beit im Team zu verbessern,
  • orga­ni­sa­to­ri­sche Schwach­stel­len zu orten,
  • die inter­ne und exter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on zu verbessern.

Bedeutung im KMK-System

Als dis­kus­si­ons­ba­sier­te Form der Kri­sen­übung ver­bin­det die Simu­la­ti­on die Sze­na­ri­en­ar­beit mit dem orga­ni­sa­to­ri­schen Dis­po­si­tiv (Kri­sen­plan, Kri­sen­stab): Sie testet, ob die vor­be­hal­te­nen Ent­schlüs­se tra­gen, bevor sie im Ernst­fall gebraucht werden.