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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Aus­ser­or­dent­li­che Lage (aus dem Mili­tär­vo­ka­bu­lar) bezeich­net eine Situa­ti­on oder Ent­wick­lung, die von der nor­ma­len – ordent­li­chen – Lage abweicht. Sie wird von betrof­fe­nen Bevöl­ke­rungs­grup­pen als Kri­se wahr­ge­nom­men, wenn sie sich so weit bedroht füh­len, dass sie einen nega­ti­ven, im Worst Case ver­nich­ten­den Aus­gang nicht aus­schlies­sen kön­nen. Die ordent­li­che Lage bezeich­net im Kri­sen­ma­nage­ment den Normalzustand.

Bedeutung im KMK-System

Der Begriff ver­an­kert das Kri­sen­merk­mal «Abwei­chung vom Nor­mal­zu­stand» und mar­kiert die Schwel­le zur behörd­li­chen Kri­sen­or­ga­ni­sa­ti­on: In der aus­ser­or­dent­li­chen Lage gel­ten beson­de­re Füh­rungs­struk­tu­ren und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pflich­ten – für Behör­den wie für Unter­neh­men mit kri­ti­scher Infra­struk­tur (Basis-Pro­to­koll: Instruk­ti­ons­in­for­ma­ti­on zuerst).