Fall­stu­die · Shits­torm · Band 1

Ralu­ca Schi­b­li, David Con­de Rodri­guez und Ahmed Shahadeh

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Anti­ras­sis­mus · Shits­torm · Medi­en­ana­ly­se · Reaktionsstrategie

Ausgangslage und Fragestellung

In einem von Coca-Cola lan­cier­ten Anti­ras­sis­mus-Semi­nar wur­den Lin­ke­dIn-Schu­lungs­fo­li­en mit der For­mu­lie­rung «Try to be less white» ein­ge­setzt. Die Bot­schaft löste vor allem in den USA hef­ti­ge Reak­tio­nen auf Online-Platt­for­men aus.

Vorgehen

Der Kri­sen­ver­lauf wur­de rekon­stru­iert und die Schwei­zer Bericht­erstat­tung mit einer qua­li­ta­ti­ven Inhalts­ana­ly­se untersucht.

Zentrale Ergebnisse

In der Schweiz grif­fen ledig­lich fünf Online-Bou­le­vard­me­di­en den Fall auf. Coca-Cola reagier­te spät und wenig kon­kret; inter­na­tio­nal wur­de die Kon­tro­ver­se den­noch noch Mona­te spä­ter kommentiert.

Bedeutung für die Praxis

Bei gesell­schaft­lich sen­si­blen The­men ver­stär­ken mehr­deu­ti­ge Bot­schaf­ten das Kri­sen­ri­si­ko. Abwar­ten kann die kurz­fri­sti­ge Dyna­mik dämp­fen, lässt Deu­tung und lang­fri­sti­ge Ein­ord­nung jedoch weit­ge­hend ande­ren Akteuren.

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