Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 2

Phil­ip Schmutz und Manu­el Kaufmann

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Pro­dukt­rück­ruf · Akku­brand · Medi­en­wir­kung · Schuldeingeständnis

Ausgangslage und Fragestellung

Kurz nach der Markt­ein­füh­rung des Sam­sung Gala­xy Note 7 im August 2016 wur­den explo­die­ren­de Akkus gemel­det. Auch Ersatz­ge­rä­te waren betrof­fen, wes­halb Sam­sung das Gerät schliess­lich per Update sperrte.

Vorgehen

Die Fall­stu­die rekon­stru­iert Rück­ruf, Ersatz­ak­ti­on, Medi­en­re­ak­tio­nen und die Kom­mu­ni­ka­ti­on des Smartphone-Herstellers.

Zentrale Ergebnisse

Die Medi­en dra­ma­ti­sier­ten das Pro­blem, die nega­ti­ven Fol­gen für Sam­sung blie­ben jedoch kurz­fri­stig. Trotz einer zunächst ver­hal­te­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on konn­te das Unter­neh­men durch ein Schuld­ein­ge­ständ­nis schwer­wie­gen­de­re Fol­gen verhindern.

Bedeutung für die Praxis

Wenn ein Rück­ruf das Pro­blem nicht löst, muss die Stra­te­gie rasch ange­passt wer­den. Ein kla­res Ein­ge­ständ­nis, ver­bind­li­che Sicher­heits­mass­nah­men und kon­si­sten­te Infor­ma­ti­on sind wich­ti­ger als defen­si­ve Produktkommunikation.

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