Fall­stu­die · Shits­torm · Band 4

Juli­an Käch, Seve­rin Lan­dolt und God­win Vadakumpadan

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Stake­hol­der · Sen­ti­ment­ana­ly­se · Framing · Unternehmensreputation

Ausgangslage und Fragestellung

Nach dem rus­si­schen Angriff auf die Ukrai­ne 2022 redu­zier­ten vie­le Unter­neh­men ihre Akti­vi­tä­ten in Russ­land. Nest­lés Ent­schei­dung, im Land prä­sent zu blei­ben, löste star­ke media­le und öffent­li­che Reak­tio­nen aus.

Vorgehen

Twit­ter-Daten wur­den mit­tels Sentiment‑, Framing- und Emo­ti­ons­ana­ly­se aus­ge­wer­tet. Zusätz­lich unter­such­te eine dia­gno­sti­sche Daten­ana­ly­se mög­li­che Zusam­men­hän­ge mit dem Aktienkurs.

Zentrale Ergebnisse

Die öffent­li­che Stim­mung und die geäus­ser­ten Emo­tio­nen gegen­über Nest­lés Ent­schei­dung waren über­wie­gend nega­tiv. Ein Zusam­men­hang zwi­schen der Stim­mung in sozia­len Medi­en und der Ent­wick­lung des Akti­en­kur­ses liess sich jedoch nicht feststellen.

Bedeutung für die Praxis

Repu­ta­ti­ons­druck und finan­zi­el­le Markt­re­ak­tio­nen ver­lau­fen nicht zwin­gend par­al­lel. Unter­neh­men müs­sen mora­li­sche Erwar­tun­gen ihrer Stake­hol­der den­noch ernst neh­men und ihre Ent­schei­dun­gen nach­voll­zieh­bar begründen.

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