Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 2

Ben­ja­min Huber und Jonas Ledermann

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: 1MDB · Medi­en­ver­gleich · Pres­se­frei­heit · Framing

Ausgangslage und Fragestellung

Der malay­si­sche Staats­fonds 1MDB wur­de zur pri­va­ten Berei­che­rung miss­braucht. Die Fall­stu­die unter­sucht, wie unter­schied­lich Medi­en über den lang­jäh­ri­gen Skan­dal berichteten.

Vorgehen

Ver­gli­chen wur­den Bei­trä­ge der Neu­en Zür­cher Zei­tung, des Wall Street Jour­nal und der Straits Times, drei über­re­gio­na­len Wirt­schafts­me­di­en aus unter­schied­li­chen poli­ti­schen Kontexten.

Zentrale Ergebnisse

NZZ und Wall Street Jour­nal berich­te­ten umfas­send und trans­pa­rent mit Autoren­an­ga­ben. Die Straits Times ver­such­te nach Ein­schät­zung der Stu­die, den Skan­dal mit insze­nier­ten Inter­views zu ver­harm­lo­sen, und räum­te dies erst Jah­re spä­ter unvoll­stän­dig ein.

Bedeutung für die Praxis

Medi­en­ver­glei­che müs­sen poli­ti­sche Rah­men­be­din­gun­gen und Pres­se­frei­heit berück­sich­ti­gen. Unter­schied­li­che Dar­stel­lun­gen des­sel­ben Sach­ver­halts kön­nen auf struk­tu­rel­le Ein­fluss­nah­me statt bloss auf redak­tio­nel­le Aus­wahl zurückgehen.

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