Fall­stu­die · Shits­torm · Band 1

Micha­el Fischer und Nico­las Tschudi

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Pas­sa­gier­ge­walt · Viral­vi­deo · CEO-Kom­mu­ni­ka­ti­on · Entschuldigung

Ausgangslage und Fragestellung

Bei einem über­buch­ten United-Air­lines-Flug wur­de 2017 ein Pas­sa­gier gewalt­sam aus dem Flug­zeug ent­fernt und ver­letzt. Ande­re Pas­sa­gie­re film­ten den Vor­fall; das Video ver­brei­te­te sich sofort online.

Vorgehen

Die Stu­die ver­folgt die Ent­wick­lung des Skan­dals von der ope­ra­ti­ven Ent­schei­dung über die vira­le Ver­brei­tung bis zu den Stel­lung­nah­men des CEO.

Zentrale Ergebnisse

Der CEO stell­te sich zunächst hin­ter das Per­so­nal, statt sich öffent­lich zu ent­schul­di­gen. Als zwei Tage spä­ter unter gros­sem Druck eine Ent­schul­di­gung folg­te, war die Empö­rungs­wel­le bereits so stark, dass sie kaum noch Wir­kung entfaltete.

Bedeutung für die Praxis

Vira­le Bild­be­le­ge ver­kür­zen die Reak­ti­ons­zeit dra­stisch. Eine erste Stel­lung­nah­me muss die sicht­ba­re Betrof­fen­heit aner­ken­nen und darf inter­ne Ver­fah­rens­lo­gik nicht über Empa­thie stellen.

← Zur Über­sicht aller Fallstudien