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Der in der Wahr­neh­mungs­py­cho­lo­gy erforsch­te Truth-Effekt besagt, dass Per­so­nen Aus­sa­gen eine höhe­re Glaub­wür­dig­keit bei­mes­sen, wenn sie die­se wie­der­holt wahr­neh­men. Auf die­ser Erkennt­nis baut der Grund­satz der “Wie­der­ho­lung der Botschaft”.

Auch eine aktu­el­le Meta­ana­ly­se bestä­tigt die Sta­bi­li­tät bis­he­ri­ger Befun­de (Dechê­ne, Stahl, Han­sen & Wän­ke 2010). Neben dem hier ver­wen­de­ten Begriff „Truth-Effekt“ (Schwartz 1982: 394) fin­den sich in der Lite­ra­tur noch diver­se wei­te­re Bezeich­nun­gen für das Phä­no­men, wie z. B. „vali­di­ty effect“ (Boehm 1994), „illu­so­ry-truth effect“ (Mit­chell, Dod­son & Schac­ter 2005), „illu­si­on of truth“ (Begg et al. 1992) oder „fre­quen­cy-vali­di­ty effect“ (Gige­renz­er 1984).

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/201487/1/1615–634x-2011–4‑487.pdf