A B C D E F G H I J K L M N O P R S T Ü V W X Z

Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Insta­gram ist ein sozia­les Netz­werk zum Tei­len von Fotos und Vide­os, seit 2012 Teil des Face­book-Kon­zerns (heu­te Meta). Mit über zwei Mil­li­ar­den monat­lich akti­ven Nut­ze­rin­nen und Nut­zern (2023) gehört es zu den gröss­ten Platt­for­men welt­weit; zen­tra­le For­ma­te sind Feed-Bei­trä­ge, die nach 24 Stun­den ver­schwin­den­den Sto­ries (seit 2016) und die Kurz­vi­de­os Reels.

Einordnung

Insta­gram ist die Platt­form des Visu­al Sto­ry­tel­ling: Kom­mu­ni­ziert wird pri­mär über Bil­der und Kurz­vi­de­os, Ästhe­tik und Emo­tio­na­li­tät domi­nie­ren die Logik. Neben Pri­vat­per­so­nen und Pro­mi­nen­ten nut­zen Unter­neh­men die Platt­form für Mar­ken­füh­rung und Com­mu­ni­ty-Auf­bau; das Influen­cer-Mar­ke­ting hat hier sein Zen­trum. Je nach Pri­vat­sphä­re-Ein­stel­lung sind Inhal­te öffent­lich oder nur für bestä­tig­te Abon­nen­ten sichtbar.

Bedeutung für die Krisenkommunikation (KMK-Bezug)

Auf Insta­gram wer­den Kri­sen visu­ell ver­han­delt: Bil­der und Reels trans­por­tie­ren emo­tio­na­le Rah­mun­gen wirk­sa­mer als Text, Shits­torms äus­sern sich in Kom­men­tar­spal­ten und Sto­ry-Reposts, und Influen­cer wir­ken als Mul­ti­pli­ka­to­ren oder Anklä­ger. Für die Bild­ana­ly­se in SCHNUFFI ist Insta­gram eine Pri­mär­quel­le; für EVI gilt: Visu­el­le Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on braucht visu­el­le Ant­wor­ten – ein Text-State­ment erreicht die Insta­gram-Öffent­lich­keit kaum.

Weiterführend

Aktu­el­le Nut­zer­zah­len und Sta­ti­sti­ken: Sta­ti­sta zu Instagram