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Ver­si­on 2.0 · Stand: 18.07.2026

Face­book ist das gröss­te sozia­le Netz­werk der Welt: 2004 von Mark Zucker­berg an der Har­vard Uni­ver­si­ty gegrün­det, seit 2008 auf Deutsch ver­füg­bar, zählt es rund drei Mil­li­ar­den monat­lich akti­ve Nut­ze­rin­nen und Nut­zer (2024). Seit 2021 fir­miert der Mut­ter­kon­zern als Meta Plat­forms, zu dem auch Insta­gram, Whats­App und Threads gehören.

Einordnung

Face­book ver­bin­det per­sön­li­che Pro­fi­le, Sei­ten von Orga­ni­sa­tio­nen, Grup­pen und Mar­ket­place; die Reich­wei­te orga­ni­scher Bei­trä­ge wird algo­rith­misch gesteu­ert und ist für Orga­ni­sa­tio­nen ohne bezahl­te Ver­stär­kung begrenzt. In Euro­pa hat sich die Nut­zer­schaft in älte­re Seg­men­te ver­scho­ben – für jün­ge­re Ziel­grup­pen domi­nie­ren Insta­gram und Tik­Tok. Loka­le Grup­pen und Gemein­schaf­ten machen Face­book gleich­wohl zu einem wich­ti­gen Reso­nanz­raum regio­na­ler Öffentlichkeit.

Bedeutung für die Krisenkommunikation (KMK-Bezug)

Für Orga­ni­sa­tio­nen mit brei­ter Kund­schaft oder loka­ler Ver­an­ke­rung bleibt Face­book ein Kri­sen­ka­nal erster Stun­de: Betrof­fe­ne suchen auf der Unter­neh­mens­sei­te nach Infor­ma­tio­nen und machen ihrem Ärger in Kom­men­ta­ren Luft – unbe­wirt­schaf­te­te Sei­ten wer­den zum Empö­rungs­ar­chiv. SCHNUFFI beob­ach­tet Sei­ten- und Grup­pen­dis­kus­sio­nen als Stim­mungs­in­di­ka­tor; EVI plant für Face­book dia­log­ori­en­tier­te For­ma­te (State­ments mit Kom­men­tar­be­wirt­schaf­tung), nicht blos­se Verlautbarungen.

Weiterführend

Aktu­el­le Nut­zer­zah­len und Sta­ti­sti­ken: Sta­ti­sta zu Facebook