Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 2

Dario Degen und Tho­mas Oberle

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Zins­ma­ni­pu­la­ti­on · Risi­ko­ma­nage­ment · Kon­trol­le · Ver­trau­en

Ausgangslage und Fragestellung

Die Stu­die unter­sucht das Kri­sen­ma­nage­ment der Deut­schen Bank im Zusam­men­hang mit Zins­ma­ni­pu­la­tio­nen und betrach­tet dabei auch Risk- und Issues-Management.

Vorgehen

Ent­wick­lung des Fehl­ver­hal­tens, Ver­hal­ten der Bank und Mass­nah­men vor, wäh­rend und nach der Kri­se wur­den anhand von Recher­chen, Doku­men­ten und einem Exper­ten­in­ter­view analysiert.

Zentrale Ergebnisse

Das beob­ach­te­te Vor­ge­hen ent­sprach weit­ge­hend dem im Ban­ken­sek­tor übli­chen Muster. Ver­bes­se­rungs­be­darf sahen die Autoren vor allem bei der mehr­stu­fi­gen Kon­trol­le ent­schei­dungs­be­fug­ter Per­so­nen und bei der frü­hen Bear­bei­tung risi­ko­rei­cher Anliegen.

Bedeutung für die Praxis

Hohe Ent­schei­dungs­kom­pe­ten­zen benö­ti­gen unab­hän­gi­ge Kon­troll­in­stan­zen. Eine spe­zia­li­sier­te Taskforce kann risi­ko­rei­che Vor­gän­ge früh erken­nen und Fehl­ver­hal­ten begren­zen, bevor es zur Ver­trau­ens­kri­se wird.

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