Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 1

Dario Renggli und Joel Steiger

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Schiffs­un­glück · Medi­en­ana­ly­se · Sün­den­bock­stra­te­gie · Repu­ta­ti­on

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die unter­sucht Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on und Medi­en­be­rich­te zum Unglück der Costa Con­cor­dia der Ree­de­rei Costa Cro­cie­re im Jahr 2012.

Vorgehen

Grund­la­ge sind vor­wie­gend deutsch- und eng­lisch­spra­chi­ge Zei­tungs­ar­ti­kel sowie die offi­zi­el­len Stel­lung­nah­men der Reederei.

Zentrale Ergebnisse

Kapi­tän Schet­ti­no wur­de durch sein Auf­tre­ten und anfäng­li­che Falsch­aus­sa­gen zum zen­tra­len Ver­ant­wort­li­chen. Die früh gewähl­te Sün­den­bock­stra­te­gie war ris­kant, funk­tio­nier­te aber durch kon­se­quen­te Umset­zung; spä­ter kom­mu­ni­zier­te die Ree­de­rei akti­ver und offe­ner. Die Pas­sa­gier­zah­len bra­chen nicht signi­fi­kant ein.

Bedeutung für die Praxis

Eine ein­deu­ti­ge Ver­ant­wor­tungs­zu­schrei­bung kann ein Unter­neh­men kurz­fri­stig ent­la­sten, ist vor Abschluss der Fak­ten­klä­rung jedoch ris­kant. Akti­ve Infor­ma­ti­on und sicht­ba­re Lösungs­ori­en­tie­rung blei­ben unerlässlich.

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