Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Albo­nia Hani und Lou­is Schibli

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Insol­venz · Spät­kom­mu­ni­ka­ti­on · Medi­en­ver­gleich · Risi­ko­ma­nage­ment

Ausgangslage und Fragestellung

Ger­ma­nia räum­te Anfang 2019 finan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten ein, stell­te nach erfolg­lo­ser Inve­sto­ren­su­che den Flug­be­trieb ein und bean­trag­te Insol­venz. Mit­ar­bei­ten­de ver­lo­ren ihre Stel­len, Rei­sen­de blie­ben auf Ticket­ko­sten sitzen.

Vorgehen

Die Stu­die rekon­stru­iert Ursa­chen und Fol­gen der Finanz­kri­se und ver­gleicht die Bericht­erstat­tung deut­scher und Schwei­zer Medi­en.

Zentrale Ergebnisse

Neben Treib­stoff­prei­sen, Wech­sel­kurs und Kon­kur­renz tru­gen laut Medi­en auch feh­ler­haf­tes Risi­ko­ma­nage­ment und star­kes Wachs­tum zur Kri­se bei. Das Unter­neh­men wur­de für sei­ne spä­te Kom­mu­ni­ka­ti­on kri­ti­siert; gegen den CEO wur­de ermittelt.

Bedeutung für die Praxis

Finan­zi­el­le Warn­zei­chen müs­sen früh und adres­sa­ten­ge­recht kom­mu­ni­ziert wer­den. Bei dro­hen­der Betriebs­ein­stel­lung benö­ti­gen Mit­ar­bei­ten­de und Kund­schaft kla­re Infor­ma­tio­nen zu kon­kre­ten Fol­gen und Ansprüchen.

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