Fall­stu­die · Shits­torm · Band 4

Nan­cy Ess­lin­ger und Pas­cal Holzgang

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Poli­tik · Nest­lé · Twit­ter · Dialog

Ausgangslage und Fragestellung

Ein Video des deut­schen Land­wirt­schafts­mi­ni­ste­ri­ums zeig­te Mini­ste­rin Julia Klöck­ner 2019 bei der Wer­bung für gesün­de­re Fer­tig­pro­duk­te von Nest­lé. Zahl­rei­che nega­ti­ve Kom­men­ta­re und ihre Reak­ti­on dar­auf ver­stärk­ten den Shits­torm.

Vorgehen

Ana­ly­siert wur­den Video, Twit­ter-Kom­men­ta­re sowie mög­li­che kurz- und lang­fri­sti­ge Fol­gen für Klöck­ner und Nestlé.

Zentrale Ergebnisse

Die Aus­wir­kun­gen waren schwer zu bezif­fern. Für Nest­lé fie­len sie eher posi­tiv aus, wäh­rend die Mini­ste­rin stär­ker unter Druck geriet; ihre Reak­tio­nen auf Kom­men­ta­re fach­ten die Empö­rung erneut an.

Bedeutung für die Praxis

Poli­ti­sche Koope­ra­tio­nen mit repu­ta­ti­ons­be­la­ste­ten Unter­neh­men benö­ti­gen eine kla­re Begrün­dung. Im Shits­torm soll­te auf berech­tig­te Fra­gen ein­ge­gan­gen wer­den, statt Kri­tik durch defen­si­ve Ant­wor­ten zu verstärken.

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