Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 4

Chri­stoph Büti­ko­fer und Matthew Baines

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Finanz­kri­se · Restruk­tu­rie­rung · Port­fo­lio · Gewerkschaft

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die unter­sucht die mehr­jäh­ri­ge Kri­se von Thys­sen­krupp zwi­schen 2008 und 2020, deren Ursa­chen, Unter­neh­mens­re­ak­tio­nen und die Hal­tung wich­ti­ger Anspruchsgruppen.

Vorgehen

Nach einem histo­ri­schen Abriss wer­den Kri­sen­ver­lauf, finan­zi­el­le Not­la­ge, Reak­tio­nen der IG Metall und struk­tu­rel­le Mass­nah­men analysiert.

Zentrale Ergebnisse

Thys­sen­krupp über­stand die aku­te Kri­se weit­ge­hend durch ein diver­si­fi­zier­tes Port­fo­lio und die Bereit­schaft, rasch tief­grei­fen­de Ver­än­de­run­gen wie den Kauf und Ver­kauf gan­zer Spar­ten vorzunehmen.

Bedeutung für die Praxis

Diver­si­fi­ka­ti­on kann als Rück­fall­si­che­rung die­nen, ersetzt aber kei­ne kon­se­quen­te Restruk­tu­rie­rung. Gros­se Ver­än­de­run­gen benö­ti­gen Tem­po, kla­re stra­te­gi­sche Logik und den Dia­log mit Beschäftigtenvertretungen.

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