Fall­stu­die · Fake News · Band 4

Semir Šerif­o­vić und Marc Siegrist

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Deepf­ake · Medi­en­ver­gleich · poli­ti­sche Kom­mu­ni­ka­ti­on · Framing

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die unter­sucht den Deepf­ake-Vor­fall um Wita­li Klit­sch­ko im Jahr 2022 und fragt, wie Medi­en das Ereig­nis darstellten.

Vorgehen

Eine ver­glei­chen­de Inhalts- und The­men­ana­ly­se wer­te­te Zei­tungs­ar­ti­kel hin­sicht­lich Objek­ti­vi­tät, Neu­tra­li­tät, Emo­tio­nen und tech­ni­scher Details aus.

Zentrale Ergebnisse

Dar­stel­lung und Deu­tungs­mu­ster unter­schie­den sich deut­lich nach Her­kunfts­land und Medi­en­typ. Deutsch­spra­chi­ge Medi­en berich­te­ten eher neu­tral und objek­tiv; rus­si­sche und ukrai­ni­sche Medi­en beton­ten stär­ker Emo­tio­nen und den poli­ti­schen Kon­text.

Bedeutung für die Praxis

Deepf­akes sind nicht nur tech­ni­sche Täu­schun­gen, son­dern wer­den durch poli­ti­sche und media­le Kon­tex­te unter­schied­lich gerahmt. Eine wirk­sa­me Reak­ti­on benö­tigt rasche Veri­fi­ka­ti­on, trans­pa­ren­te Auf­klä­rung und Sen­si­bi­li­tät für län­der­spe­zi­fi­sche Deutungen.

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