Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Rico Braun und Meli­sa Demirayak

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Asbest · Lang­zeit­fol­gen · Gerichts­ver­fah­ren · Verantwortung

Ausgangslage und Fragestellung

Asbest wur­de bis zu sei­nem Ver­bot Ende der 1980er-Jah­re in zahl­rei­chen Bau­pro­duk­ten ein­ge­setzt. Noch heu­te ster­ben Men­schen an den Fol­gen der Expo­si­ti­on; die Akti­vi­tä­ten der Eter­nit-Unter­neh­men der Fami­lie Schmid­hei­ny führ­ten zu lang­jäh­ri­gen juri­sti­schen und media­len Auseinandersetzungen.

Vorgehen

Die Fall­stu­die ord­net indu­stri­el­le Ent­wick­lung, Betrof­fen­heit frü­he­rer Beschäf­tig­ter, Gerichts­pro­zes­se und die media­le Dar­stel­lung von Ste­phan Schmid­hei­ny ein.

Zentrale Ergebnisse

Vor allem ita­lie­ni­sche Medi­en und Justiz behan­del­ten die Ver­ant­wor­tung sehr hart und per­so­na­li­sier­ten sie stark. Schmid­hei­ny über­nahm nach Dar­stel­lung der Stu­die Arzt­ko­sten für Betrof­fe­ne in Höhe von mehr als fünf­zig Mil­lio­nen Franken.

Bedeutung für die Praxis

Kri­sen mit jahr­zehn­te­lan­gen Gesund­heits­fol­gen ver­lan­gen lang­fri­sti­ge Ver­ant­wor­tung statt kurz­fri­sti­ger Image­pfle­ge. Aner­ken­nung des Leids, nach­voll­zieh­ba­re Unter­stüt­zung und trans­pa­ren­te Auf­ar­bei­tung sind zentral.

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