Elon Musk und die Twitter-Krise

von Nico­la Alig, Roy Amhof und San­dro Jäger

Die­se Fall­stu­die unter­sucht die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie von Elon Musk und Twit­ter wäh­rend des Über­nah­me­pro­zes­ses von Twit­ter durch Musk sowie der anschlie­ßen­den Restruk­tu­rie­rung. Der Unter­su­chungs­zeit­raum erstreckt sich von April 2022 bis April 2023. Die Metho­dik umfasst eine Lite­ra­tur­re­cher­che zur Iden­ti­fi­zie­rung der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie und eine quan­ti­ta­ti­ve Ana­ly­se von Zei­tungs­ar­ti­keln aus Schwei­zer Zei­tun­gen, um die Medi­en­re­ak­ti­on auf die Über­nah­me zu erfassen.

Die Ergeb­nis­se der Ana­ly­se zei­gen, dass die Bericht­erstat­tung über Twit­ter und Elon Musk im Lau­fe des Über­nah­me­pro­zes­ses zuneh­mend nega­ti­ver wur­de. Ins­be­son­de­re Elon Musk wur­de im Ver­lauf des Ana­ly­se­zeit­raums nega­ti­ver dar­ge­stellt. Bou­le­vard­zei­tun­gen neig­ten eher zu einer über­trie­be­nen und sub­jek­ti­ven Dar­stel­lung, wäh­rend klas­si­sche Zei­tun­gen ten­den­zi­ell neu­tral und objek­tiv berich­te­ten. Elon Musk ver­folg­te eine offen­si­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie und infor­mier­te regel­mäs­sig sei­ne Fol­lower über sei­ne Plä­ne, wäh­rend Twit­ter eine pas­si­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gie anwandte.

Die­se Erkennt­nis­se tra­gen zum Ver­ständ­nis der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­dy­na­mik wäh­rend eines Über­nah­me­pro­zes­ses bei und bie­ten Ein­blicke in die Rol­le der Medi­en bei der Wahr­neh­mung von Unter­neh­men und Per­sön­lich­kei­ten. Die Fall­stu­die trägt somit zur Erwei­te­rung des Wis­sens über Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien in sol­chen Situa­tio­nen bei und ermög­licht einen bes­se­ren Ein­blick in die Inter­ak­ti­on zwi­schen Elon Musk, Twit­ter und den Medi­en.

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