Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 1

Jean­nette Engel und Sarah Bucher

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Gross­pro­jekt · Kosten­stei­ge­rung · Ver­zö­ge­rung · Repu­ta­ti­on

Ausgangslage und Fragestellung

Die Ham­bur­ger Elb­phil­har­mo­nie wur­de Ende 2016 mit sie­ben Jah­ren Ver­spä­tung und gegen­über der ursprüng­li­chen Pla­nung ver­viel­fach­ten Kosten fer­tig­ge­stellt. Die Fall­stu­die betrach­tet die dar­aus ent­stan­de­ne öffent­li­che und media­le Kri­se.

Vorgehen

Kosten­stei­ge­run­gen, Ver­zö­ge­run­gen, Kon­flik­te der Pro­jekt­be­tei­lig­ten sowie Reak­tio­nen von Poli­tik, Bevöl­ke­rung und Medi­en wur­den ent­lang des Pro­jekt­ver­laufs eingeordnet.

Zentrale Ergebnisse

Der hohe Anteil öffent­li­cher Gel­der führ­te zu Pro­te­sten und nega­ti­ver Bericht­erstat­tung. Zugleich blieb die Wahr­neh­mung ambi­va­lent: Das Gebäu­de galt sowohl als pein­li­ches Pre­sti­ge­ob­jekt als auch als archi­tek­to­ni­sches Meisterwerk.

Bedeutung für die Praxis

Bei öffent­li­chen Gross­pro­jek­ten prä­gen Kosten- und Ter­min­treue die Legi­ti­mi­tät. Eine star­ke End­lei­stung kann frü­he­re Repu­ta­ti­ons­schä­den rela­ti­vie­ren, aber feh­len­de Trans­pa­renz wäh­rend des Pro­jekts nicht unge­sche­hen machen.

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