Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Oli­ver Leu und Jonas Zwahlen

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Infra­struk­tur · Kor­rup­ti­on · Steu­er­gel­der · Behördenkommunikation

Ausgangslage und Fragestellung

Der Bau der 31,8 Kilo­me­ter lan­gen A9 im Ober­wal­lis soll­te Regi­on, Gewer­be und Tou­ris­mus stär­ken. Vor­wür­fe zu Steu­er­geld­miss­brauch, Kor­rup­ti­on und Bau­män­geln stell­ten den ver­bin­den­den Zweck des Pro­jekts jedoch infrage.

Vorgehen

Die Fall­stu­die rekon­stru­iert Ver­ga­be­prak­ti­ken, poli­ti­sche Ver­flech­tun­gen und die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Bevöl­ke­rung, Medi­en und Justiz.

Zentrale Ergebnisse

Auf­trä­ge sol­len ent­ge­gen den übli­chen Regeln an teu­re­re, regie­rungs­na­he Anbie­ter ver­ge­ben wor­den sein. Man­geln­de Infor­ma­ti­on und Ver­su­che, Medi­en und Justiz zu beein­flus­sen, ver­stärk­ten die anhal­ten­de Vertrauenskrise.

Bedeutung für die Praxis

Öffent­li­che Infra­struk­tur­pro­jek­te benö­ti­gen nach­voll­zieh­ba­re Ver­ga­ben, unab­hän­gi­ge Kon­trol­le und früh­zei­ti­ge Infor­ma­ti­on. Poli­ti­sche Nähe ohne Trans­pa­renz erzeugt einen sich selbst ver­stär­ken­den Korruptionsverdacht.

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