Fall­stu­die · Skan­dal · Band 6

Dami­an Yanez Ante­lo, Matthew Spi­da­lie­ri und Colin Renggli

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Unter­neh­mens­kri­se · Com­pli­ance · Trans­pa­renz · Repu­ta­ti­on

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die unter­sucht den VW-Abgas­skan­dal, der 2015 durch die syste­ma­ti­sche Mani­pu­la­ti­on von Abgas­wer­ten bei Die­sel­fahr­zeu­gen bekannt wur­de. Betrach­tet wer­den die Ent­ste­hung der Kri­se, ihr Bekannt­wer­den sowie die finan­zi­el­len und repu­ta­ti­ven Fol­gen für Volkswagen.

Vorgehen

Mit­tels Exper­ten­in­ter­views und qua­li­ta­ti­ver Inhalts­ana­ly­se wur­den struk­tu­rel­le Schwä­chen, inter­ne Kon­troll­män­gel und das Ver­hal­ten des Unter­neh­mens wäh­rend der Kri­se untersucht.

Zentrale Ergebnisse

Man­geln­de Trans­pa­renz, ethi­sche Defi­zi­te und unzu­rei­chen­de Kon­trol­len tru­gen wesent­lich zur Ent­ste­hung und Ver­schär­fung der Kri­se bei. Rück­ruf­ak­tio­nen, juri­sti­sche Fol­gen und der Ver­trau­ens­ver­lust bela­ste­ten Markt­wert und Mar­ken­image langfristig.

Bedeutung für die Praxis

Der Fall unter­streicht die Bedeu­tung wirk­sa­mer Com­pli­ance-Pro­gram­me, einer inte­gren Unter­neh­mens­kul­tur und ver­ant­wor­tungs­vol­ler Füh­rung. Trans­pa­renz und ethi­sches Ver­hal­ten sind zen­tral, um Ver­trau­en zu erhal­ten und ver­gleich­ba­re Kri­sen zu verhindern.

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