Fall­stu­die · Unter­neh­men am Pranger

Autoren­schaft nicht ausgewiesen

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Ölpest · Sicher­heits­män­gel · BP · Kri­sen­ver­lauf

Ausgangslage und Fragestellung

Bei der Explo­si­on der Deep­wa­ter Hori­zon 2010 star­ben elf Men­schen. Über mehr als drei Mona­te ström­ten über 500 Mil­lio­nen Liter Öl in den Golf von Mexi­ko; Warn­si­gna­le und tech­ni­sche Hin­wei­se waren zuvor nicht aus­rei­chend beach­tet worden.

Vorgehen

Der Fall wird mit der Kri­sen­ver­laufs­kar­te nach Ereig­nis­ket­te, Unter­neh­mens­re­ak­ti­on, Kom­mu­ni­ka­ti­on, Medi­en­wahr­neh­mung und Stake­hol­der­fol­gen gegliedert.

Zentrale Ergebnisse

BP kom­mu­ni­zier­te aktiv, fokus­sier­te jedoch eige­ne Schutz­mass­nah­men und baga­tel­li­sier­te zen­tra­le Fak­ten. Medi­en­re­cher­chen wider­spra­chen die­ser Dar­stel­lung; der Ein­druck eines auf Kosten von Umwelt und Beschäf­tig­ten gewinn­ori­en­tier­ten Kon­zerns ver­fe­stig­te sich. Es folg­ten Mil­li­ar­den­bus­sen und mas­si­ve Wertverluste.

Bedeutung für die Praxis

Trans­pa­renz ent­steht nicht durch vie­le Kanä­le, son­dern durch voll­stän­di­ge und über­prüf­ba­re Fak­ten. Warn­si­gna­le, Schutz von Mit­ar­bei­ten­den und Umwelt­fol­gen müs­sen Vor­rang vor The­men­kon­trol­le und Such­ma­schi­nen­mar­ke­ting haben.

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