Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 1

Remo Graf und Jere­mi­as Burch

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Gross­pro­jekt · Pro­test · Stake­hol­der · Projektkommunikation

Ausgangslage und Fragestellung

Stutt­gart 21 ist ein umfang­rei­ches Ver­kehrs- und Städ­te­bau­pro­jekt der Deut­schen Bahn. Wider­stand, Demon­stra­tio­nen und stark stei­gen­de Kosten­schät­zun­gen rück­ten das Pro­jekt früh in eine kom­mu­ni­ka­ti­ve Kri­se.

Vorgehen

Pro­jekt­ge­schich­te, Kosten­ent­wick­lung, öffent­li­che Aus­ein­an­der­set­zung und die Viel­zahl betei­lig­ter Anspruchs­grup­pen wur­den im Hin­blick auf Kri­sen- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment analysiert.

Zentrale Ergebnisse

Der öffent­li­che Unmut und der unge­wis­se Aus­gang über­la­ger­ten zuneh­mend das eigent­li­che Bau­vor­ha­ben. Die Ursa­chen der Kri­se lagen bereits vor dem Pro­jekt­start und wur­den durch die hohe Kom­ple­xi­tät der Inter­es­sen verstärkt.

Bedeutung für die Praxis

Kri­sen- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ma­nage­ment gehört bei Gross­pro­jek­ten in die frü­he­ste Pla­nungs­pha­se. Es muss genü­gend Gewicht haben, um bei abseh­ba­ren Kon­flik­ten auch auf Pro­jekt­ent­schei­de einzuwirken.

← Zur Über­sicht aller Fallstudien