Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 1

Vera Acher­mann und Rapha­el Keiser

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Flug­zeug­ab­sturz · Trans­pa­renz · Opfer­hil­fe · Krisenvorbereitung

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die ana­ly­siert Kom­mu­ni­ka­ti­on und Kri­sen­ma­nage­ment nach dem Absturz eines Ger­man­wings-Air­bus im März 2015. Im Mit­tel­punkt steht das Ver­hal­ten der Flug­ge­sell­schaft nach der Tragödie.

Vorgehen

Unter­neh­mens­re­ak­tio­nen, Fol­gen des Abstur­zes, Medi­en­wir­kung und Bör­sen­re­ak­ti­on wur­den rekon­stru­iert und in einer Gesamt­be­trach­tung beurteilt.

Zentrale Ergebnisse

Luft­han­sa und Ger­man­wings kom­mu­ni­zier­ten von Beginn an trans­pa­rent und hilfs­be­reit, rich­te­ten Fonds in Mil­lio­nen­hö­he ein und ver­zich­te­ten auf ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ver­bot für Mit­ar­bei­ten­de. Dadurch geriet das Unter­neh­men nicht dau­er­haft in ein schlech­tes Licht.

Bedeutung für die Praxis

Bei Unglücken mit Todes­op­fern sind Trans­pa­renz, kon­kre­te Hil­fe und eine vor­be­rei­te­te Kri­sen­or­ga­ni­sa­ti­on ent­schei­dend. Schwei­gen oder Leug­nen begün­sti­gen Spe­ku­la­tio­nen und lang­fri­sti­ge Reputationsschäden.

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