Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Fla­vio Anselm und Yves Meier

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Bau­kar­tell · Preis­ab­spra­chen · Whist­le­b­lo­wing · Staatsversagen

Ausgangslage und Fragestellung

Preis­ab­spra­chen im Unter­enga­di­ner Bau­ge­wer­be führ­ten zu über­höh­ten Kosten und offen­bar­ten Män­gel staat­li­cher Kon­trol­le. Bekannt wur­de der Skan­dal ins­be­son­de­re durch Recher­chen der Repu­blik und den Whist­le­b­lower Adam Quadroni.

Vorgehen

Die Fall­stu­die rekon­stru­iert die Abspra­chen, die Rol­le des Whist­le­b­lo­wers sowie die Unter­su­chun­gen von Wett­be­werbs­kom­mis­si­on und par­la­men­ta­ri­scher Untersuchungskommission.

Zentrale Ergebnisse

Die ille­ga­len Abspra­chen zäh­len zu den umfang­reich­sten bekann­ten Mani­pu­la­tio­nen im Schwei­zer Bau­we­sen. Meh­re­re Fir­men wur­den gebüsst; die Unter­su­chun­gen waren zum Stand Juni 2020 noch nicht voll­stän­dig abgeschlossen.

Bedeutung für die Praxis

Kar­tel­le gedei­hen dort, wo Kon­trol­len ver­sa­gen und Hin­weis­ge­ben­de unzu­rei­chend geschützt sind. Öffent­li­che Auf­trag­ge­ber benö­ti­gen trans­pa­ren­te Ver­ga­ben, wirk­sa­me Prüf­me­cha­nis­men und siche­re Meldewege.

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