Fall­stu­die · Cyber­an­griff · Band 1

Cyrill Mey­er und Tobi­as Sturzenegger

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Ran­som­wa­re · IT-Resi­li­enz · Maersk · Geschäftskontinuität

Ausgangslage und Fragestellung

Der Ver­schlüs­se­lungs­tro­ja­ner ExPetr ver­brei­te­te sich 2017 über eine ukrai­ni­sche Buch­hal­tungs­soft­ware und eine Win­dows-Sicher­heits­lücke. Die Fall­stu­die unter­sucht die Aus­wir­kun­gen auf die Con­tai­ner­li­nie Maersk.

Vorgehen

Angriffs­weg, Betriebs­aus­fäl­le, Wie­der­auf­bau der IT-Infra­struk­tur und orga­ni­sa­to­ri­sche Reak­ti­on wur­den ent­lang des Kri­sen­ver­laufs analysiert.

Zentrale Ergebnisse

Maersk ver­lor den Zugriff auf zen­tra­le Syste­me und muss­te die Infra­struk­tur neu auf­bau­en. Dank gros­sem Ein­satz wur­den ohne funk­tio­nie­ren­de IT vier Fünf­tel der Auf­trä­ge bear­bei­tet; nach zehn Tagen waren Tau­sen­de Ser­ver, Com­pu­ter und Anwen­dun­gen neu instal­liert. Der Scha­den wur­de auf 250 bis 300 Mil­lio­nen US-Dol­lar geschätzt.

Bedeutung für die Praxis

Cyber­re­si­li­enz hängt nicht nur von Tech­nik, son­dern auch von impro­vi­sa­ti­ons­fä­hi­gen Mit­ar­bei­ten­den und kla­ren Wie­der­an­lauf­plä­nen ab. Kon­se­quen­tes Ler­nen kann die stra­te­gi­sche Kom­pe­tenz nach einer Attacke stärken.

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