Fall­stu­die · Shits­torm · Band 2

Cyril Streit und Manu­el Kaufmann

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Pro­dukt­man­gel · Euro 2016 · Shits­torm · Transparenz

Ausgangslage und Fragestellung

Bei einem Spiel der Schwei­zer Natio­nal­mann­schaft an der Euro 2016 zer­ris­sen meh­re­re Puma-Tri­kots. Unter dem Hash­tag #tri­kot­gate ver­brei­te­te sich der Vor­fall noch wäh­rend des Spiels in sozia­len Medi­en.

Vorgehen

Die Fall­stu­die ver­folgt die vira­le und media­le Ver­brei­tung sowie Pumas tech­ni­sche Unter­su­chung und öffent­li­che Reaktion.

Zentrale Ergebnisse

Puma erklär­te am Fol­ge­tag eine feh­ler­haf­te Mate­ri­al­char­ge als Ursa­che, bedau­er­te den Vor­fall und ent­schul­dig­te sich bei Mann­schaft und Spie­lern. Die schnel­le, ehr­li­che und kon­si­sten­te Infor­ma­ti­on begrenz­te den Shits­torm ohne nach­hal­ti­gen Imageschaden.

Bedeutung für die Praxis

Bei sicht­ba­ren Pro­dukt­feh­lern soll­te ein Unter­neh­men rasch tech­ni­sche Fak­ten lie­fern, Betrof­fe­ne direkt anspre­chen und Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Ein vor­be­rei­te­ter Kri­sen­stab ver­kürzt die Reaktionszeit.

← Zur Über­sicht aller Fallstudien