Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 2

Lukas Stäh­li

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Daten­schutz · Face­book · Wahl­be­ein­flus­sung · Medienkrise

Ausgangslage und Fragestellung

Über einen Face­book-Test gelang­ten 2014 Pro­fil­da­ten von mehr als 50 Mil­lio­nen Nut­zen­den an Cam­bridge Ana­ly­ti­ca und wur­den für poli­ti­sche Kam­pa­gnen ver­wen­det. Ab 2018 ent­wickel­te sich dar­aus eine brei­te Medienkrise.

Vorgehen

Die Stu­die unter­sucht den Medi­en­auf­tritt von Face­book und des­sen Dar­stel­lung und Kom­men­tie­rung in deut­schen Medi­en.

Zentrale Ergebnisse

Ein Whist­le­b­lower mach­te 2018 das Aus­mass des Daten­ab­flus­ses sicht­bar und löste Debat­ten über Daten­schutz und die Beein­flus­sung demo­kra­ti­scher Pro­zes­se aus. Face­book war mit recht­li­chen Fol­gen kon­fron­tiert, Nut­zer­zah­len und Umsatz bra­chen jedoch nicht ein.

Bedeutung für die Praxis

Digi­ta­le Platt­for­men müs­sen Daten­zu­grif­fe und Dritt­ver­wen­dun­gen nach­voll­zieh­bar kon­trol­lie­ren. Wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät wäh­rend einer Kri­se darf nicht mit wie­der­her­ge­stell­tem gesell­schaft­li­chem Ver­trau­en ver­wech­selt werden.

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