Fall­stu­die · Shits­torm · Band 1

Yas­min Mer­lain und Ann-Kath­rin Näf

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Shits­torm · Ent­schul­di­gung · Trans­pa­renz · Social Media

Ausgangslage und Fragestellung

Nach dem Anschlag auf den Bos­ton Mara­thon 2013 ver­schick­te Adi­das 2017 eine unbe­dacht for­mu­lier­te E‑Mail an Teil­neh­men­de des Laufs und löste damit einen Shits­torm aus. Unter­sucht wird, wie das Unter­neh­men reagier­te und wel­che Fol­gen die Kri­se hatte.

Vorgehen

Ana­ly­siert wur­den auf Twit­ter geteil­te Mel­dun­gen, deren Ver­brei­tung in den Medi­en sowie die Reak­tio­nen und Hand­lungs­op­tio­nen des Unternehmens.

Zentrale Ergebnisse

Adi­das ent­schul­dig­te sich rasch und kom­mu­ni­zier­te ein­heit­lich und trans­pa­rent. Der Shits­torm flach­te schnell ab; nega­ti­ve mate­ri­el­le Aus­wir­kun­gen auf das Unter­neh­men waren nicht feststellbar.

Bedeutung für die Praxis

Eine zeit­na­he, kla­re Ent­schul­di­gung kann eine digi­tal aus­ge­lö­ste Empö­rungs­wel­le wirk­sam begren­zen. Ein­heit­lich­keit und Trans­pa­renz stär­ken dabei die Glaub­wür­dig­keit.

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