Fallstudie · Shitstorm · Band 1
Hochschule Luzern – Informatik
Themen: Shitstorm · Entschuldigung · Transparenz · Social Media
Ausgangslage und Fragestellung
Nach dem Anschlag auf den Boston Marathon 2013 verschickte Adidas 2017 eine unbedacht formulierte E‑Mail an Teilnehmende des Laufs und löste damit einen Shitstorm aus. Untersucht wird, wie das Unternehmen reagierte und welche Folgen die Krise hatte.
Vorgehen
Analysiert wurden auf Twitter geteilte Meldungen, deren Verbreitung in den Medien sowie die Reaktionen und Handlungsoptionen des Unternehmens.
Zentrale Ergebnisse
Adidas entschuldigte sich rasch und kommunizierte einheitlich und transparent. Der Shitstorm flachte schnell ab; negative materielle Auswirkungen auf das Unternehmen waren nicht feststellbar.
Bedeutung für die Praxis
Eine zeitnahe, klare Entschuldigung kann eine digital ausgelöste Empörungswelle wirksam begrenzen. Einheitlichkeit und Transparenz stärken dabei die Glaubwürdigkeit.