Fall­stu­die · Shits­torm · Band 4

Mar­co Schütz und Lukas Studer

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Tik­Tok · Fuss­ball­fans · Tona­li­tät · Kontextanalyse

Ausgangslage und Fragestellung

Schal­ke 04 ver­öf­fent­lich­te in einer sport­li­chen Kri­se ein selbst­iro­ni­sches Tik­Tok-Video mit Regen­fil­ter und kind­li­cher Stim­me. Vie­le Fans emp­fan­den den Bei­trag als Ver­höh­nung des Vereins.

Vorgehen

Video, Reak­tio­nen der Fans und wei­te­re Aus­wir­kun­gen wur­den ana­ly­siert und im Kon­text der sport­li­chen Situa­ti­on ausgewertet.

Zentrale Ergebnisse

Der kur­ze Bei­trag löste zahl­rei­che nega­ti­ve Kom­men­ta­re und einen Pro­test am Trai­nings­platz aus. Die gewähl­te Iro­nie pass­te nicht zur ange­spann­ten Lage und zur emo­tio­na­len Bin­dung der Fans.

Bedeutung für die Praxis

Vor Social-Media-Posts müs­sen Tona­li­tät, Zeit­punkt und Per­spek­ti­ve der Kern­ziel­grup­pe geprüft wer­den. Selbst­iro­nie funk­tio­niert nur, wenn sie die aktu­el­le Betrof­fen­heit nicht bagatellisiert.

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