Fall­stu­die · Medi­en­ana­ly­se · Band 4

Lukas Fur­rer, Mathi­as Ras­sa­se und Naveein Theivendran

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Kon­flikt­be­richt­erstat­tung · Framing · Schuld­zu­wei­sung · Medienvergleich

Ausgangslage und Fragestellung

Die Fall­stu­die unter­sucht die Bericht­erstat­tung zum Isra­el-Gaza-Kon­flikt 2021 aus palä­sti­nen­si­scher, israe­li­scher und west­li­cher Medi­en­per­spek­ti­ve. Im Zen­trum ste­hen Schuld­zu­wei­sun­gen und unter­schied­li­che Dar­stel­lun­gen der Kri­se.

Vorgehen

Eine Lite­ra­tur­re­cher­che wur­de mit einer Framing-Ana­ly­se ver­bun­den. Ver­gli­chen wur­den Bei­trä­ge von Al-Quds al-Ara­bi, The Jeru­sa­lem Post und der Neu­en Zür­cher Zeitung.

Zentrale Ergebnisse

Die NZZ ver­ur­teil­te Hand­lun­gen bei­der Kon­flikt­par­tei­en und nahm eine ver­gleichs­wei­se neu­tra­le Posi­ti­on ein. Al-Quds al-Ara­bi berich­te­te detail­liert über Schä­den in Palä­sti­na und posi­tio­nier­te sich gegen Isra­el; The Jeru­sa­lem Post zeig­te eine sub­ti­le Unter­stüt­zung Isra­els. Auch Opfer­zah­len vari­ier­ten zwi­schen den Medi­en.

Bedeutung für die Praxis

Die Stu­die ver­deut­licht, wie stark Quel­len­wahl, Per­spek­ti­ve und Framing die Wahr­neh­mung kom­ple­xer Kon­flik­te beein­flus­sen. Ein bewuss­ter Ver­gleich unter­schied­li­cher Medi­en ist wich­tig, um ein­sei­ti­ge Schuld­zu­wei­sun­gen und wider­sprüch­li­che Anga­ben einzuordnen.

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