Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Dani­el Glur und Adri­an Christen

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Beschat­tungs­af­fä­re · Füh­rungs­kon­flikt · Unter­su­chung · Ver­trau­en

Ausgangslage und Fragestellung

Die Beschat­tung des ehe­ma­li­gen Cre­dit-Suis­se-Mana­gers Iqbal Khan ent­wickel­te sich von einem Füh­rungs­kon­flikt zu einer inter­na­tio­na­len Repu­ta­ti­ons­kri­se, die schliess­lich zum Rück­tritt von CEO Tid­ja­ne Thi­am führte.

Vorgehen

Die Stu­die rekon­stru­iert die Ereig­nis­se und unter­sucht die Wech­sel­wir­kung zwi­schen der Kom­mu­ni­ka­ti­on der Bank und den Reak­tio­nen der Medi­en.

Zentrale Ergebnisse

Die CS lei­te­te eine exter­ne Unter­su­chung ein, kom­mu­ni­zier­te jedoch zurück­hal­tend und prä­sen­tier­te den COO als allein Ver­ant­wort­li­chen. Medi­en­re­cher­chen zeig­ten spä­ter wei­te­re Beschat­tun­gen; der erneu­te Ver­trau­ens­ver­lust mach­te die Ein­zel­fall-Erzäh­lung unhaltbar.

Bedeutung für die Praxis

Eine exter­ne Unter­su­chung schafft nur dann Glaub­wür­dig­keit, wenn Auf­trag, Ergeb­nis­se und mög­li­che struk­tu­rel­le Muster trans­pa­rent behan­delt wer­den. Vor­schnel­le Ein­zel­fall-Erklä­run­gen erhö­hen das Risi­ko einer zwei­ten Kri­se.

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