Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 3

Roger Mat­ter und Janick Blumenstein

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Euro-Min­dest­kurs · Bun­des­rat · Com­mu­ni­qués · Stimmungsanalyse

Ausgangslage und Fragestellung

Die Stu­die ana­ly­siert die Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on des Bun­des­ra­tes nach der Auf­he­bung des Euro-Min­dest­kur­ses am 15. Janu­ar 2015.

Vorgehen

Offi­zi­el­le Com­mu­ni­qués aus dem Jahr 2015 wur­den zusam­men­ge­fasst, metho­disch bewer­tet und in einem Dia­gramm auf zeit­li­che Stim­mungs­ver­än­de­run­gen untersucht.

Zentrale Ergebnisse

Das Com­mu­ni­qué vom 21. Janu­ar, sechs Tage nach dem Ent­scheid, wirk­te am ehe­sten panisch. In die­ser Zeit war der Druck von Medi­en, Unter­neh­men und Gewerk­schaf­ten gestie­gen, wäh­rend das Aus­mass der Kri­se noch schwer ein­zu­schät­zen war.

Bedeutung für die Praxis

Unter hoher Unsi­cher­heit soll­te staat­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on Sta­bi­li­tät ver­mit­teln, ohne Risi­ken klein­zu­re­den. Vor­be­rei­te­te Bot­schafts­rah­men hel­fen, auch bei wach­sen­dem Druck kon­si­stent zu bleiben.

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