Fall­stu­die · Infra­struk­tur­kri­se · Band 1

Juli­an Lig­gens­tor­fer und Jonas Weber

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Suez­ka­nal · Ver­ant­wor­tung · Framing · Verhandlungen

Ausgangslage und Fragestellung

Die Ever Given blockier­te im März 2021 sechs Tage lang den Suez­ka­nal. Nach ihrer Befrei­ung folg­ten Scha­den­er­satz­for­de­run­gen, Beschlag­nah­mung und Verhandlungen.

Vorgehen

Die Ereig­nis­se wur­den chro­no­lo­gisch rekon­stru­iert. Für vier Zeit­punk­te wur­den Medi­en­bei­trä­ge qua­li­ta­tiv auf Ver­ant­wor­tungs­zu­wei­sung und Framing untersucht.

Zentrale Ergebnisse

Die Zuschrei­bung von Schuld und Ver­ant­wor­tung ver­än­der­te sich im Ver­lauf der Blocka­de, Befrei­ung und Ver­hand­lun­gen. Die betei­lig­ten Akteu­re nah­men dabei unter­schied­li­che Rol­len ein, bevor eine Eini­gung erreicht wurde.

Bedeutung für die Praxis

Bei lang andau­ern­den Ereig­nis­sen ver­än­dert sich die media­le Deu­tung lau­fend. Kom­mu­ni­ka­ti­on muss des­halb über tech­ni­sche Bewäl­ti­gung, recht­li­che Ver­ant­wor­tung und Ver­hand­lungs­fort­schritt hin­weg kon­si­stent bleiben.

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