Fall­stu­die · Cyber­an­griff · Band 3

Dami­an Rutz und Geor­ge A. Hen­ri­quez Santos

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Kill­net · DDoS · Hack­ti­vis­mus · Medienanalyse

Ausgangslage und Fragestellung

Die Arbeit unter­sucht die Schwei­zer Bericht­erstat­tung über die pro­rus­si­sche Hack­ti­vi­sten­grup­pe Kill­net, die unter ande­rem DDoS-Angrif­fe, Daten­ver­öf­fent­li­chun­gen und Pro­pa­gan­da betreibt.

Vorgehen

Schwei­zer Medi­en­bei­trä­ge zu Kill­net und zuge­schrie­be­nen Cyber­an­grif­fen wur­den mit einer qua­li­ta­ti­ven Inhalts­ana­ly­se nach May­ring und der Soft­ware MAXQDA ausgewertet.

Zentrale Ergebnisse

Die unter­such­ten Bei­trä­ge ord­nen Kill­net vor allem im Kon­text des Ukrai­ne-Kriegs und der Angrif­fe auf west­li­che Insti­tu­tio­nen ein. Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und Koor­di­na­ti­ons­ka­nä­le wie Tele­gram und Twit­ter spie­len dabei eine zen­tra­le Rolle.

Bedeutung für die Praxis

Cyber­an­grif­fe durch poli­tisch moti­vier­te Grup­pen ver­bin­den tech­ni­sche Risi­ken mit Pro­pa­gan­da. Kri­sen­kom­mu­ni­ka­ti­on soll­te des­halb Angriffs­fol­gen, Urhe­ber­schaft und stra­te­gi­sche Nar­ra­ti­ve getrennt und vor­sich­tig behandeln.

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