Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 1

Ema­nu­el Rein­hard und David Heer

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Reak­tor­ka­ta­stro­phe · Behör­den­kom­mu­ni­ka­ti­on · Trans­pa­renz · Medi­en

Ausgangslage und Fragestellung

Nach Erd­be­ben und Tsu­na­mi 2011 kam es im Kern­kraft­werk Fuku­shi­ma Dai­i­chi zur Reak­tor­ka­ta­stro­phe. Unter­sucht wer­den Kri­sen­ma­nage­ment und Kom­mu­ni­ka­ti­on von Betrei­ber Tep­co und japa­ni­scher Regie­rung sowie deren Zusammenarbeit.

Vorgehen

Aus­sa­gen direkt Betrof­fe­ner und Medi­en­be­rich­te wur­den ana­ly­siert. Spä­te­re Erkennt­nis­se wur­den mit den dama­li­gen Schlag­zei­len und öffent­li­chen Aus­sa­gen verglichen.

Zentrale Ergebnisse

Fak­ten wur­den wie­der­holt zurück­ge­hal­ten oder falsch dar­ge­stellt. Tep­co erlitt einen immensen Repu­ta­ti­ons­scha­den und wur­de wegen der finan­zi­el­len Fol­gen schliess­lich ver­staat­licht; die Kata­stro­phe beein­fluss­te zudem welt­weit die Energiepolitik.

Bedeutung für die Praxis

In kom­ple­xen tech­ni­schen Kata­stro­phen zer­stö­ren zurück­ge­hal­te­ne oder wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen dau­er­haft Ver­trau­en. Betrei­ber und Behör­den benö­ti­gen gemein­sa­me, fak­ten­ba­sier­te Kommunikationsstrukturen.

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