Fall­stu­die · Tech­nik und Anla­gen · Band 2

Maxi­mi­li­an Voll­mann und Toni Stübi

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Mani­pu­la­ti­on · Sün­den­bock­stra­te­gie · Medi­en­auf­deckung · Reform

Ausgangslage und Fragestellung

2014 wur­de bekannt, dass der ADAC Zah­len bei der Wahl zum «Lieb­lings­au­to der Deut­schen» mani­pu­liert hat­te. Die Süd­deut­sche Zei­tung deck­te den Betrug auf und setz­te die Orga­ni­sa­ti­on unter erheb­li­chen Erklärungsdruck.

Vorgehen

Die Stu­die rekon­stru­iert den Skan­dal bis zu den Deloit­te-Prüf­be­rich­ten und unter­sucht in einem zwei­ten Teil die Bericht­erstat­tung der Süd­deut­schen Zei­tung chronologisch.

Zentrale Ergebnisse

Der ADAC distan­zier­te sich vom Kom­mu­ni­ka­ti­ons­chef und stell­te ihn als Ein­zel­tä­ter dar. Zusam­men mit einem Umbau der Füh­rung und einem Reform­pro­gramm begrenz­te die­se Stra­te­gie den Scha­den; nach zwei Jah­ren sta­bi­li­sier­ten sich die Mit­glie­der­zah­len wieder.

Bedeutung für die Praxis

Per­so­nel­le Kon­se­quen­zen kön­nen Teil der Auf­ar­bei­tung sein, dür­fen struk­tu­rel­le Ursa­chen aber nicht ver­decken. Exter­ne Prü­fung und über­prüf­ba­re Refor­men sind für nach­hal­ti­ge Glaub­wür­dig­keit entscheidend.

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