Fall­stu­die · Unter­neh­men am Pranger

Autoren­schaft nicht ausgewiesen

Hoch­schu­le Luzern – Infor­ma­tik
The­men: Pro­dukt­er­pres­sung · Kon­ta­mi­na­ti­on · Rück­ruf · wirt­schaft­li­cher Schaden

Ausgangslage und Fragestellung

1996 droh­te ein Erpres­ser Nest­lé Deutsch­land damit, Tho­my-Senf mit Blau­säu­re zu ver­gif­ten. Tat­säch­lich wur­den in Lebens­mit­tel­ge­schäf­ten kon­ta­mi­nier­te Tuben gefunden.

Vorgehen

Der kur­ze Fall­be­richt doku­men­tiert Bedro­hung, Pro­dukt­fun­de, Fahn­dungs­dau­er und die von Nest­lé bezif­fer­ten wirt­schaft­li­chen Folgen.

Zentrale Ergebnisse

Der Täter wur­de nach zwei Jah­ren gefasst. Nest­lé bezif­fer­te die Kosten für die Besei­ti­gung kon­ta­mi­nier­ter Pro­duk­te auf 3,5 Mil­lio­nen Mark und den Umsatz­ver­lust auf 34 Mil­lio­nen Mark.

Bedeutung für die Praxis

Pro­dukt­er­pres­sung ver­langt sofor­ti­ge Zusam­men­ar­beit mit Behör­den, kon­se­quen­te Ent­fer­nung gefähr­de­ter Ware und kla­re Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on. Neben direk­ten Kosten sind erheb­li­che Umsatz- und Ver­trau­ens­ver­lu­ste einzuplanen.

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