KMK-RESSOURCE KB-00
Codebuch-Konventionen
| Version | 2.0 |
|---|---|
| Stand | 05.10.2026 |
| Gilt ab | 15.08.2026 |
| Ersetzt | nichts – Neuanlage |
| Modul | FRAMI (verbindlich) · ADAM (sinngemäss) |
| Geltungsbereich | alle KMK-Codierbögen KB-A1 bis KB-F6 |
| Systemversion | KMK 2.0 |
Massgebliche Fassung für KMK-Analysen (KI-Abruf). Bei jeder Analyse live abrufen, nie aus dem Cache.
1 Zweck
Diese Seite enthält, was für alle Codierbögen gilt: Schreibweise der Codes, Pflichtangaben je Codierung, Ebenen- und Explizitheitsattribut, Belegpflicht, Umgang mit Mehrfach- und Nichtcodierbarkeit, Reliabilitätsverfahren.
Vorher stand das teils in den einzelnen Bögen, teils in der Modulinstruktion, teils nirgends. Einmal geführt statt achtmal wiederholt heisst: eine Änderung wirkt sofort überall, und Abweichungen zwischen Bögen fallen auf, statt sich einzuschleifen.
2 Schreibweise der Codes
| Regel | Festlegung |
|---|---|
| Zeichen | Grossbuchstaben, Unterstrich als Trenner, keine Umlaute, keine Ziffern am Anfang. Umlaute werden umschrieben: DESK_VERSAEUMNIS, nicht DESK_VERSÄUMNIS. |
| Aufbau | Präfix der Familie, dann sprechender Bestandteil: NORM_FORD_SANKTION. |
| Langform ist massgeblich | Wo Lang- und Kurzform nebeneinander stehen (etwa ACTOR_VERURSACHER und ACTOR_VERURS), gilt die Langform. Kurzformen sind Altbestand und werden bei der Bereinigung entfernt. |
| Schreibung im Fliesstext | «Codierbogen», «Codiersystem», «Codierregel», «codieren» – durchgehend mit C. «Kodierregel» ist Altbestand. |
Präfixe und ihre Familien
| Präfix | Familie | Bogen | Ebene |
|---|---|---|---|
DESK_ | deskriptives Framing | KB-F1 | 1 |
SCCT_ | SCCT-Cluster (_TEXT / _REKON) | KB-F1 | 1 / 2 |
NORM_ | normative Urteile im Text | KB-F2 | 1 |
NORM_FORD_ | Forderungen (präskriptiv) | KB-F2 | 1 / 2 |
EMO_ | im Beitrag ausgedrückte Emotion | KB-F3 | 1 |
ACTOR_ | deskriptive Akteursrollen | KB-F4 | 1 |
ROLE_ | normative Akteursrollen (im Text zugeschrieben) | KB-F4 | 1 |
REL_ | relationale Rollen | KB-F4 | 1 |
COMM_ | Kommunikationsrollen (Sprecherattribut) | KB-F5 | 1 |
DEUT_ | latentes Framing | KB-F6 | 2 |
INT_, TRAP_, FALLHOEHE | Kontextgrössen | KB-A1, KB-A2 | Kontext |
REZ_ | Rezeptionsprognose und Validierungsanker | RW-R1 | 3 |
Achtung: Die Präfixe sind keine Ordnungshilfe, sondern eine Geltungsaussage.
ROLE_SCHULDIGundREZ_ZUSCHREIBUNGklingen ähnlich und sind grundverschieden: das eine ist ein Urteil des Textes mit Textbeleg, das andere eine Behauptung über das Publikum mit Evidenzgrad. Wer ein Präfix falsch wählt, verschiebt eine Aussage über die Dimensionsgrenze.
3 Pflichtangaben je Codierung
| Feld | Ebene 1 | Ebene 2 | Inhalt |
|---|---|---|---|
| Code | Pflicht | Pflicht | Kürzel gemäss Abschnitt 2 |
EBENE | Pflicht | Pflicht | 1 oder 2 – jede Variable in jeder Matrix führt sie mit |
| Textbeleg | Pflicht | Pflicht je Indikator | wörtliches Zitat |
| Fundstelle | Pflicht | — | Absatz oder Zeichenposition |
| Indikatorenkette | — | Pflicht | welche Indikatoren die Deutung tragen |
EXPL | Pflicht | wird nicht vergeben | Explizitheitsgrad 1–3, siehe Abschnitt 5 |
ROLE_ZIEL | nur ROLE_* | — | Zuschreibungsziel, acht Werte nach KB-F4 Abschnitt 4 (seit 03.10.2026 mit Belegschaft) |
ROLE_ZIEL_KONTEXT | nur bei ROLE_ZIEL = amtierende Leitung, frühere Leitung oder Eigentümer | — | Handlungskontext: in Ausübung / ausserhalb / unbestimmt, nach KB-F4 Abschnitt 4 |
ACTOR_BETROFFENER_WEG | nur ACTOR_BETROFFENER | — | Weg der Betroffenheit: Eigentum / Name / Sache / Arbeitsverhältnis, nach KB-F4 Abschnitt 2; blosse Etikett-Nennung wird ausgewiesen, aber nicht als Rolle ausgewertet |
ACTOR_MORAL_STELLV NEU 03.10.2026 | nur ACTOR_MORAL = Betroffene | — | Zwei Werte nach KB-F2: eigen (die Betroffenen sprechen selbst) oder stellvertretend (eine Interessenvertretung oder ihre Verbandspresse spricht für sie) |
NORM_DOUBLE_TYP | nur NORM_DOUBLE | — | Zwei Werte nach KB-F2 Abschnitt 5: sekundär (Kommunikation über eine bestehende Krise) oder primär (die Kommunikation ist der Auslöser); im Zweifel sekundär |
| Intensität | nur EMO_* | — | 1–5 |
| Richtung | — | nur DEUT_* | belastend / entlastend / ambivalent / nicht berührt, nach KB-F6 Abschnitt 3 |
Grundregel: Ohne Beleg keine Codierung. Auf Ebene 1 entscheidet sich eine Zuordnung an einer benennbaren Textstelle. Auf Ebene 2 an einer Kette von Indikatoren, deren jeder einen eigenen Beleg trägt. Eine Deutung ohne Kette wird nicht in den Bericht aufgenommen.
Pflichtangabe je Einheit: EMO_GEPRUEFT. NEU 05.10.2026 Neben den Angaben je Codierung führt jede codierte Einheit den Prüfvermerk EMO_GEPRUEFT mit den Werten ja und nein. ja heisst, die Einheit wurde auf ausgedrückte Emotion nach KB-F3 geprüft, auch wenn keine gefunden wurde. Der Vermerk ist keine Emotionscodierung und gehört deshalb nicht in KB-F3; er dokumentiert den Prüfschritt und unterscheidet «keine Emotion» von «nicht geprüft». Auswertungen mit Emotionsschwellen laufen nur über Einheiten mit EMO_GEPRUEFT = ja (MI-03 Abschnitt C). Bei abgeschlossenen Fällen ohne Vermerk gilt «nicht geprüft».
4 Das Ebenenattribut
| Ebene | Frage | Was entscheidet die Zuordnung | Widerspruch entscheidet |
|---|---|---|---|
| 1 Befund | Was steht im Text? | genau eine Fundstelle | zweiter Codierer |
| 2 Deutung | Was legt der Text nahe? | Konfiguration des Beitrags | zweiter Codierer plus Dissensprotokoll |
| 3 Prognose | Wie wirkt das voraussichtlich? | Regel aus RW-R1 | die Empirie |
4.1 Die Trennfrage
Hinweis: Könnte ein kompetenter Leser dieser Aussage widersprechen, ohne den Text falsch verstanden zu haben?
Nein → Textaussage. Ebene 1 oder 2, kein Evidenzgrad nötig.
Ja → empirische Behauptung über Menschen. Ebene 3, mit Regel-ID, Evidenzgrad, Konfidenz und Falsifikator – und damit ausserhalb der Codierbögen.
Der Grund für die Frage: Manche Zusammenhänge zwischen Frame-Elementen sind so selbstverständlich, dass der Schluss sich nicht wie ein Schluss anfühlt. «Das Management hat den Schaden absichtlich verursacht» enthält drei Aussagen, die gleich klingen:
| Aussage | Verortung | Braucht Wirkungsforschung? | |
|---|---|---|---|
| 1 | Begriffliche Implikation. «Absichtlich» bedeutet zurechenbar | Sprachregel | nein |
| 2 | Normatives Frame-Element. Der Text weist Schuld zu, auch ohne das Wort Schuld | Ebene 1 oder 2 | nein |
| 3 | Aussage über Menschen. Publika schreiben in diesem Fall faktisch stark zu | Ebene 3 | ja |
Bei 1 und 2 erfasst die Codierung den Zusammenhang tatsächlich mit – die Codiererin tut es als kompetente Sprecherin. Bei 3 nicht. Die Formulierung «wird ohnehin miterfasst» lässt 3 nach 1 hineinrutschen, gerade weil 1 so evident ist.
Achtung: Warum eingebaute Inferenzen gefährlich sind. Wird «hohe Verantwortlichkeit» als latenter Inhalt codiert und anschliessend die Prognoseregel gegen diese Codierung geprüft, prüft man die Regel gegen ein Ergebnis, das sie selbst erzeugt hat. Die Kalibrierung läuft leer, die Regel kann nie falsch sein.
Der Alltagsverstand ist damit nicht entwertet – er ist das Instrument, das latentes Codieren überhaupt möglich macht. Aber er ist Instrument und nicht Geltungsgrund, und deshalb reliabilitätspflichtig statt vorausgesetzt.
5 Das Explizitheitsattribut EXPL
Gilt ausschliesslich für Ebene 1 und wird für jede einzelne Codierung vergeben.
| Wert | Bezeichnung | Definition | Beispiel |
|---|---|---|---|
| 3 | benannt | Der Frame wird an der Fundstelle ausdrücklich als solcher bezeichnet | «Das ist ein Skandal», «hier herrscht ein Konflikt» |
| 2 | konventionalisiert | Der Frame liegt an der Fundstelle in einer etablierten Metapher oder Formel mit konventionell festliegender Bedeutung vor | «Wasser predigen, Wein trinken», «Dammbruch» |
| 1 | rekonstruiert | An einer Fundstelle belegbar, aber nicht benannt; erschliesst sich aus der Formulierung dieser Stelle | Schuldzuweisung ohne das Wort Schuld |
5.1 Abgrenzung zu Ebene 2
EXPL = 1 setzt weiterhin genau eine Fundstelle voraus. Sobald sich eine Zuschreibung erst aus der Struktur des Beitrags, aus der Quellenauswahl oder aus einer Leerstelle ergibt, ist es kein EXPL-1-Fall mehr, sondern ein DEUT_*-Code aus KB-F6.
Hinweis: Explizitheit ist kein Ebenenkriterium. Das Verstehen einer etablierten Metapher ist bereits eine Inferenz und funktioniert nur über geteiltes Weltwissen. Umgekehrt ist Framing durch Auslassung nicht explizit, aber textimmanent und hochdiagnostisch. Das brauchbare Kriterium lautet nicht «steht es wörtlich da», sondern: Ist die Aussage am Text belegbar und von zwei Codierern unabhängig übereinstimmend zuweisbar?
5.2 Auswertung
- Explizitheitsindex je Frame: Anteil der Codierungen mit
EXPL= 3 an allen Codierungen dieses Frames. - Explizitheitsverlauf: Verschiebung des Index über die Zeit. Ein Frame, der von 1 nach 3 wandert, verfestigt sich als Deutungsmuster – ein Frühindikator, den die reine Häufigkeitszählung nicht liefert.
Als Prädiktor auf Ebene 3 ist der Index mit Evidenzgrad E3 zu führen: die Annahme «benannte Frames verbreiten sich schneller» ist plausibel, im KMK-Kontext aber unbelegt. Als deskriptive Kennzahl auf Ebene 1 ist er davon unberührt.
5.3 Anker in den drei Landessprachen NEU 03.10.2026
Die Codierbögen geben ihre Beispiele deutsch. Französische und italienische Beiträge werden nach denselben Definitionen codiert, aber an Formulierungen, die im Deutschen keine genaue Entsprechung haben oder dort anders wiegen. Die Liste gibt Anker für die Stellen, an denen eine Rückprobe mit Material aus allen drei Sprachregionen Unsicherheit zeigte (Manor / Stellenabbau 2020, 03.10.2026). Sie ist eine Arbeitsliste und wird mit jedem mehrsprachigen Fall ergänzt.
| Fall | Deutsch | Französisch | Italienisch | Regel |
|---|---|---|---|---|
EXPL 3, benannt | «Das ist ein Skandal» | «c’est un scandale» | «è uno scandalo» | Der Frame-Begriff fällt an der Fundstelle. |
| abgeschwächte Benennung | «riecht nach Erpressung», «roch nach einem Deal» | «sent le chantage» | «puzza di ricatto» | Der Frame-Begriff fällt, durch eine Formel abgeschwächt: EXPL 3; die Abschwächung wird im Beleg vermerkt. «Deal» im Sinn einer Absprache zum eigenen Vorteil gilt als Frame-Begriff, ebenso «Abzocke». NEU 05.10.2026 |
EXPL 2, konventionalisiert | «Kahlschlag», «Aderlass» | «coupes claires», «saignée» | «salasso», «macelleria sociale» | Etablierte Metapher mit fester Bedeutung: EXPL 2 für den Code, den sie an der Fundstelle trägt. Ist sie blosse Ereignisbezeichnung ohne Zielelement («der Kahlschlag bei der Kette»), wird sie auf Ebene 1 nicht codiert, zählt aber als Beleg für DEUT_LEXIK (KB-F6). |
| Normalvokabular, kein Signal | «Abbau», «Stellenstreichung», «betroffen» | «suppression de postes», «touché» | «tagli», «colpire» | Gewöhnliche Wörter für den Sachverhalt. Sie tragen weder EXPL 2 noch DEUT_LEXIK, auch wenn das deutsche Gegenstück («Schnitt», «treffen») wertender klingt. |
| Verfahrensmeldung ohne Wertung NEU 05.10.2026 | «Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung» | «enquête pour gestion déloyale» | «inchiesta per amministrazione infedele» | Die juristische Tatbezeichnung ist kein Frame-Begriff: EXPL 1 für den Code, den die Meldung an der Fundstelle trägt. Fällt daneben ein Frame-Begriff («Betrugsskandal») oder eine etablierte Metapher («Filz»), gilt 3 beziehungsweise 2. Anlass: Rückprobe Raiffeisen Schweiz / Vincenz 2018 vom 05.10.2026, in der die Skala in einem Teil der Codierung umgekehrt gelesen wurde. |
| Zwang und Belastung der Organisation | «sieht sich gezwungen», «schwer getroffen» | «contraint», «forcent», «lourdement touché» | «costretta», «duramente colpita» | Zwischenstufe zwischen Nennung und Opferrahmung. Victim nur bei wertender Darstellung eines Erleidens (KB-F1 Abschnitt 4); bei einer Entscheidungskrise ist die Zwangsformel Accidental, nicht Victim (KB-F1 Abschnitt 4.1). Blosse Wiedergabe der Begründung: nicht codierbar. |
wertende Bezeichnung (DEUT_LEXIK, Ebene 2) | «Konzern» statt «Unternehmen», «zugeben» statt «mitteilen» | «le géant» statt «l’entreprise», «avouer» statt «indiquer» | «il colosso» statt «l’azienda», «ammettere» statt «comunicare» | Muster über den Beitrag, mindestens zwei Belege (KB-F6). |
Hinweis: Die Codierung bleibt in der Originalsprache. Belege werden im Wortlaut der Quelle zitiert, nicht übersetzt; eine Übersetzung kann daneben stehen. Die Messung trägt in allen drei Sprachen: In der Anlassprobe lag Alpha über alle Elementcodes bei 0,840 (Deutsch), 0,874 (Französisch) und 0,905 (Italienisch), je zehn Einheiten, KI-gestützte Doppelcodierung und damit nur orientierend. Die Schwachstelle waren die Anker, nicht die Definitionen.
6 Mehrfachcodierung, Nichtcodierbarkeit, Intensität
| Fall | Regel |
|---|---|
| Mehrfachcodierung | Familienübergreifend trägt dieselbe Fundstelle so viele Codes, wie sie Elemente enthält: Ein Satz kann zugleich eine Ursache (DESK_*), eine Rollenzuschreibung (ROLE_*) und eine Emotion (EMO_*) enthalten, und erst das Zusammentreffen solcher Elemente ergibt einen Frame (Abschnitt 11). Innerhalb einer Familie trägt eine Fundstelle zwei Codes nur, wenn der Bogen die Kombination ausdrücklich zulässt oder wenn sie verschiedene Instanzen betreffen; sonst wird der am deutlichsten belegte Code gesetzt. Ausdrücklich zugelassen ist NORM_ORG neben NORM_DOUBLE, wenn der eine Code die Krise oder den Entscheid und der andere deren Bewältigung betrifft (KB-F2). NEU 03.10.2026 Jede Codierung führt ihren eigenen Beleg, auch wenn er mit dem einer anderen Codierung übereinstimmt. |
| Nicht codierbar | Ein eigener Wert, kein leeres Feld. Besonders bei SCCT_TEXT: ein Beitrag, der bloss Fakten referiert, ohne das Ereignis zu rahmen, ist «nicht codierbar» – nicht «Victim». Der Anteil nicht codierbarer Beiträge wird im Bericht ausgewiesen. |
| Nicht vorhanden | 0 – der Code trifft nachweislich nicht zu. Von «nicht codierbar» zu unterscheiden: dort fehlt die Entscheidungsgrundlage. |
| Intensität | Nur bei EMO_*, Skala 1–5, ordinal. 0 bedeutet nicht vorhanden. |
| Abwendbarkeit | Nur bei DESK_FOLGEN_*, dreiwertig: abwendbar, unabwendbar, offen. Codiert wird die Darstellung im Text, nicht die Einschätzung der Codiererin. Definition in KB-F1 Abschnitt 3. |
| Paywall und Fragment | Beiträge ohne Volltext werden nicht codiert, aber im Korpusbefund gezählt und im Bericht ausgewiesen. |
7 Reliabilität
| Ebene | Verfahren | Metrikniveau |
|---|---|---|
| 1 | Krippendorffs Alpha, unabhängige Doppelcodierung an mindestens 20 % des Korpus | nominal für DESK_*, NORM_*, ACTOR_*, ROLE_*, REL_*, COMM_* sowie die Attribute ROLE_ZIEL, NORM_DOUBLE_TYP und ACTOR_MORAL_STELLV; ordinal für EMO_*_Int und EXPL |
| 2 | Ebenfalls Alpha; DEUT_* sind nominale Ja-Nein-Entscheide und damit alpha-fähig. Erwartungswerte niedriger ansetzen, Dissens protokollieren. Konsensverfahren erst nach der Messung. | nominal |
| 3 | keine Reliabilität – bei deterministischer Regelanwendung trivial hoch und ohne Aussage. Geprüft wird Validität durch Kalibrierung. | — |
Hinweis: Das Zuschreibungsziel wird mit eigenem Koeffizienten ausgewiesen. Das Attribut
ROLE_ZIELläuft in der Doppelcodierung nicht stillschweigend mit, sondern erhält ein eigenes Alpha. Seine Kategorien sind sprachlich nicht trivial zu trennen: Die Grenze zwischenOrganisationundausführende Stelleist Auslegungssache, undunbestimmtverlangt, dass eine trägerlose Konstruktion als solche erkannt wird. Ohne eigenen Koeffizienten bleibt eine Abweichung genau dort unsichtbar, wo sie zu erwarten ist. FürNORM_DOUBLE_TYPgilt das nicht: Seine Ausprägung hängt überwiegend am Falltyp und ist innerhalb eines Falls nahezu konstant, so dass ein eigener Koeffizient ohne Streuung rechnen müsste. Das Attribut läuft in der Familie mit; fällt der Anteilprimärzwischen zwei Codierenden auseinander, ist das im Codierprotokoll zu vermerken. Das ZusatzattributROLE_ZIEL_KONTEXTläuft im Koeffizienten vonROLE_ZIELmit, als kombinierte Kategorie (etwafrühere Leitung · ausserhalb); ein eigener Koeffizient ist erst bei ausreichender Besetzung sinnvoll. Ebenso läuftACTOR_MORAL_STELLVin der FamilieACTOR_*mit; ein eigener Koeffizient lohnt erst, wenn in einem Fall beide Werte besetzt sind.
Hinweis: Krippendorffs Alpha ist Standard, Cohens Kappa allenfalls nachrichtlich. Kappa ist auf zwei Codierer und Nominaldaten beschränkt, für die ordinalen Skalen ungeeignet und bei den vielen seltenen
DESK_-Codes anfällig für das Kappa-Paradox: hohe Übereinstimmung bei niedrigem Koeffizienten.
Hinweis: Bei schiefer Verteilung wird die Übereinstimmung zusätzlich ausgewiesen. Dasselbe Paradox trifft auch Alpha, wenn fast alle Einheiten einen einzigen Wert tragen: Die erwartete Übereinstimmung liegt dann nahe bei der beobachteten, und der Koeffizient fällt gegen null, obwohl die Codierenden fast überall gleich entschieden haben. Liegt ein Wert über rund 90 % der Einheiten – typisch bei
SCCT_TEXTmit hohem Anteil «nicht codierbar» –, wird neben Alpha die prozentuale Übereinstimmung berichtet und die Verteilung genannt. In einer Rückprobe vom 26.09.2026 ergabSCCT_TEXTAlpha 0,0 bei 96,8 % Übereinstimmung.
8 Was nicht codiert wird
- Aussagen über Publikumsreaktionen. Sie sind Ebene 3 und werden über
RW-R1erzeugt, nicht codiert. - Werturteile der Codiererin. Ob das Verhalten der Organisation moralisch verwerflich war, ist keine Codierung. Codiert wird, ob und wie der Text urteilt.
- Die Wertelücke zwischen Anspruch und Verhalten. Sie wird in ADAM als
TRAP_NORM_HYPOfestgestellt. FRAMI codiert mitNORM_HYPO_TEXTnur, ob der Vorwurf im Korpus erhoben wird – und prüft damit ADAMs Diagnose, statt sie zu wiederholen. - Zuschreibungsniveaus im Codierbogen. Formulierungen wie «Preventable → hohe Verantwortung» sind Aussagen über das Publikum und gehören nicht in einen Bogen der Ebene 1.
9 Angaben im Bericht
Codebook-Version: KMK 2.0, KB-00 Stand [Datum]
Codierbögen abgerufen: [Datum]
Codierung: KI-gestützt, Modell [Bezeichnung],
Systemversion [x.y]
Doppelcodierung: [%] des Korpus, Krippendorffs Alpha [Werte je Familie]
Ebene 2 codiert an: [Vollerhebung / Teilstichprobe n = x, Begründung]
Ebene 3 durchgeführt: [ja / nein + Begründung]
Abgeschlossene Analysen werden nicht nachcodiert. Sie werden im Fallordner mit ihrer Codebook-Version und dem Stand dieser Seite gekennzeichnet, damit spätere Vergleiche wissen, gegen welchen Stand codiert wurde.
Hinweis: Erhebungsregeln und Auswertungsregeln wirken verschieden zurück. Ändert sich eine Erhebungsregel – Korpusbildung, Duplikate, Auswahl nach
MI-02–, bleibt jeder bereits erhobene Fall gegen den Stand gerechnet, nach dem er erhoben wurde; nachzuziehen hiesse neu zu erheben. Ändert sich eine Auswertungsregel, die nur auf den vorhandenen Codierungen rechnet – Schwellen, Verstärker, Strategieregeln –, wird sie in einem offenen Fall angewandt und im Fallvermerk mit Datum vermerkt. In einem abgeschlossenen Fall bleibt die ursprüngliche Rechnung stehen; das Ergebnis nach der neuen Regel wird als datierter Nachtrag ausgewiesen. Offen ist ein Fall, solange einer seiner Prüfpunkte aussteht. NEU 23.09.2026
10 Konventionen der Verhaltenscodierung NEU 15.08.2026
Für KB-F7 gelten zusätzlich zu den allgemeinen Konventionen vier Angaben, die auf Erhebungsebene zu führen sind.
| Angabe | Ausprägungen | Regel |
|---|---|---|
| Korpustyp | Medienkorpus / Behördendaten / Plattformkorpus / Organisationsdaten | Pflichtangabe je Erhebung. Häufigkeiten dürfen über Korpustypen hinweg nicht verglichen werden. |
| Belegstatus | belegt / berichtet / behauptet | Selbstauskunft ohne Kausalanker ist höchstens berichtet. Der Status bezieht sich auf das Verhalten, nicht auf die Berechtigung des Anlasses. |
| Datenquelle | Korpus / Organisation / Behörde / Drittdaten | je Codierung anzugeben; Behördendaten sind in Gefährdungslagen oft die einzige belastbare Quelle. |
| Adressat | Verursacher / Bewältigungsinstanz / Krisenorganisation (nicht verursachend) / Betroffene / Allgemeinheit | je Codierung anzugeben; ohne Adressat sind Protest und Loyalität in Katastrophenlagen nicht unterscheidbar. |
Achtung: Vier Abgrenzungen gelten für jede Verhaltenscodierung: Forderung, Meinungsäusserung, Organisationshandeln und Behördenhandeln sind kein
VERH_*.
11 Vom Element zum Frame NEU 16.09.2026
Die Codierbögen KB-F1 bis KB-F3 erfassen Frame-Elemente, nicht Frames. Ein einzelner Code an einer Fundstelle ist ein Merkmal des Beitrags: Er hält fest, dass eine Folge benannt, eine Verantwortung zugewiesen oder eine Emotion aufgerufen wird. Welches Deutungsmuster der Beitrag anbietet, sagt er nicht. Erst das Zusammentreffen mehrerer Elemente ergibt ein Muster, dem eine Wirkungsvermutung zugetraut werden kann.
Vier Elementfamilien werden unterschieden, den vier Frame-Elementen nach Entman (1993, S. 52) folgend:
| Familie | Element nach Entman | Codes |
|---|---|---|
| Problemdefinition | define problems | DESK_INT_SACHSCHADEN, DESK_EXT_SACHSCHADEN, DESK_OPFER_INT, DESK_OPFER_EXT, DESK_FOLGEN_INT, DESK_FOLGEN_EXT, DESK_KONFLIKT |
| Ursachenzuschreibung | diagnose causes | DESK_INT_UNFALL, DESK_EXT_SCHICKSAL, DESK_STRUKTUR, DESK_INT_FEHLVERHALTEN, DESK_EXT_FEHLVERHALTEN, DESK_VERSAEUMNIS, SCCT_TEXT, Ursachenzuschreibung intern/extern |
| Bewertung | make moral judgments | NORM_ORG, NORM_DRITTE, NORM_SCHICKSAL, NORM_DOUBLE, NORM_HYPO_TEXT |
| Handlungsaufforderung | suggest remedies | NORM_FORD_*, DESK_LOESUNG |
EMO_* tritt als Intensitätsattribut hinzu, nicht als eigene Familie. Die Familientafel ordnet die vorhandenen Codefamilien, sie ersetzt die Frame-Definition nach Kepplinger nicht: Die Trennung von Darstellung und Bewertung, die diese verlangt, verläuft zwischen den beiden ersten und der dritten Familie.
Grundregel: Mindestbedingung. Ein Frame liegt vor, wenn in den Aussagen desselben Sprechers innerhalb eines Beitrags mindestens zwei Elemente aus mindestens zwei verschiedenen Familien belegt sind. Ein Beitrag kann damit mehrere Frames enthalten. Tritt kein Sprecher deutlich hervor, gilt die Journalistin oder der Journalist als Sprecher. Zwei Codes derselben Familie – etwa zwei Forderungen – bilden ein doppelt belegtes Merkmal, keinen Frame.
| Regel | Festlegung |
|---|---|
| Leitframe und Dominanz | Leitframe und Frame-Dominanzindex werden nur aus Frames gebildet. Beiträge, welche die Mindestbedingung nicht erfüllen, gehen in die Häufigkeitsauszählung der Merkmale ein, nicht in die Dominanzrechnung. Enthält ein Korpus überwiegend Einzelmerkmale, wird dies als Befund ausgewiesen und nicht durch die Aufwertung einzelner Elemente überbrückt. Formel: Der Frame-Dominanzindex ist der Anteil der Frame-Einheiten, die zum Leitframe gehören (Wertebereich 0–1). Wird der Leitframe über die Clusteranalyse bestimmt, ist das der Anteil der Frame-Einheiten im Leitcluster; wird er über Kreuztabellen bestimmt (MI-03 D: n ≤ 20, keine zwei tragfähigen Cluster oder Silhouette ≤ 0,25), der Anteil der Frame-Einheiten mit der Leitkombination. Nenner sind in beiden Fällen die Frame-Einheiten; Einheiten einer Restgruppe unter fünf (MI-03 D) zählen beim Clusterweg nicht mit. Der Bericht nennt den Weg und beide Zahlen. NEU 05.10.2026 |
| Explizitheit eines Frames | Das Attribut EXPL haftet an genau einer Fundstelle. Ein Frame aus mehreren Elementen erhält den niedrigsten EXPL-Wert seiner Elemente, da ein Deutungsmuster nicht expliziter belegt ist als sein schwächster Beleg. |
| Geltungsbereich | Die Mindestbedingung gilt für die Befundebene. Auf der Deutungsebene tritt an ihre Stelle die Indikatorenkette, die eine Mehrzahl von Belegen ohnehin verlangt. |
Hinweis: Codierhinweis. Codiert wird von der Aussage eines Sprechers aus, nicht von einem erwarteten Frame her. Wer mit einer Frame-Erwartung an das Material herangeht, findet sie belegt; die Reihenfolge – Element zuerst, Muster danach – hält die Codierung widerlegbar.
Herleitung: Völker (2017, S. 172–174, 184); Mindestbedingung nach Matthes (2007, S. 152), zitiert nach Völker (2017, S. 184); Frame-Elemente nach Entman (1993, S. 52).
12 Aufbau eines Codierbogens
Verbindliches Spaltenschema für neue und bereinigte Bögen:
| Spalte | Inhalt |
|---|---|
| Kategorie | Gruppierung innerhalb des Bogens |
| Code | Kürzel in Langform |
| Memo | Definition in einem Satz |
| Indikatoren | woran die Zuordnung erkennbar ist |
| Beispiel | eine belegfähige Formulierung |
| Codierregel | wann codiert wird und wann nicht |
| Abgrenzung | gegen welchen benachbarten Code, mit Kriterium |
Jeder Bogen trägt ausserdem den einheitlichen Kopf mit Kennung, Version, Stand, Modul, Ebene und Geltungsart sowie ein Änderungsprotokoll am Fuss.
13 Änderungsprotokoll
| Version | Datum | Änderung |
|---|---|---|
| 2.0 | 13.08.2026 | Neuanlage. Bündelt die bisher verstreuten Konventionen: Kürzelschreibweise mit Vorrang der Langform, Pflichtangaben je Codierung, Ebenen- und Explizitheitsattribut, Trennfrage zwischen Text- und Publikumsaussage, Umgang mit «nicht codierbar», Reliabilitätsverfahren mit Krippendorffs Alpha als Standard, Ausschlussliste, Berichtsangaben und verbindliches Spaltenschema. Attribut Abwendbarkeit für DESK_FOLGEN_* aufgenommen. |
| 2.0 | 15.08.2026 | Nachtrag 15.08.: Abschnitt 10 «Konventionen der Verhaltenscodierung» ergänzt (Korpustyp, Belegstatus, Datenquelle, Adressat sowie die vier Abgrenzungen zu KB-F7). |
| 2.0 | 16.09.2026 | Nachtrag 16.09.: Abschnitt 11 «Vom Element zum Frame» neu – vier Elementfamilien nach Entman, Mindestbedingung (zwei Elemente aus zwei Familien in den Aussagen desselben Sprechers), Folge für Leitframe und Dominanz, EXPL eines Frames, Codierhinweis. Bisherige Abschnitte 11–12 zu 12–13. Abschnitt 9: Codebook-Version nennt den Stand dieser Seite. Keine Umcodierung abgeschlossener Analysen. |
| 2.0 | 19.09.2026 | Nachtrag 19.09.: Pflichtattribut ROLE_ZIEL in die Tafel der Pflichtangaben aufgenommen (nur für ROLE_*, Werte nach KB-F4 Abschnitt 4). In der Reliabilitätstabelle als nominale Grösse geführt und mit eigenem Koeffizienten ausgewiesen, weil seine Kategorien sprachlich nicht trivial zu trennen sind. Keine Umcodierung abgeschlossener Analysen. |
| 2.0 | 19.09.2026 | Nachtrag 19.09., zweiter Teil: Pflichtattribut NORM_DOUBLE_TYP in die Tafel der Pflichtangaben aufgenommen (nur für NORM_DOUBLE, zwei Werte nach KB-F2 Abschnitt 5). In der Reliabilitätstabelle als nominale Grösse in der Familie geführt, ohne eigenen Koeffizienten, weil die Ausprägung innerhalb eines Falls nahezu konstant ist. Altbestände gelten als sekundär. |
| 2.0 | 23.09.2026 | Abschnitt 9: Rückwirkung neuer Regeln – Erhebungsregeln werden nie nachgezogen; Auswertungsregeln gelten in offenen Fällen, in abgeschlossenen nur als datierter Nachtrag. |
| 2.0 | 25.09.2026 | Abschnitt 6: Mehrfachcodierung präzisiert. Die bisherige Formulierung «eine Fundstelle trägt nicht zwei Codes» wurde in Codierläufen als Verbot familienübergreifender Codierung gelesen; in dichten Absätzen gingen dadurch Elemente verloren. Neu: familienübergreifend mehrere Codes je Fundstelle, innerhalb einer Familie nur bei ausdrücklicher Zulassung oder verschiedenen Instanzen. Abschnitt 3: Attribut ROLE_ZIEL_KONTEXT (nach KB-F4) und Richtungswert nicht berührt (nach KB-F6) aufgenommen; Abschnitt 7 entsprechend ergänzt. Erhebungsregeln, daher keine Nachcodierung (Abschnitt 9). Anlass: Rückprobe vom 25.09.2026. |
| 2.0 | 26.09.2026 | Abschnitt 3: ROLE_ZIEL mit sieben Werten (neu Eigentümer), ROLE_ZIEL_KONTEXT auch beim Eigentümer, neues Pflichtattribut ACTOR_BETROFFENER_WEG (nach KB-F4). Abschnitt 7: Übereinstimmung bei schiefer Verteilung zusätzlich zu Alpha ausweisen. Abschnitt 10: Adressatenwert Krisenorganisation (nicht verursachend) (nach KB-F7). Erhebungsregeln, daher keine Nachcodierung (Abschnitt 9). Anlass: Rückprobe vom 26.09.2026. |
| 2.0 | 03.10.2026 | Abschnitt 5.3 neu: Anker in den drei Landessprachen für EXPL 3 und 2, abgeschwächte Benennung, Normalvokabular, Zwangsformeln und DEUT_LEXIK; Ereignisbezeichnungen ohne Zielelement zählen für DEUT_LEXIK. Abschnitt 6: NORM_ORG neben NORM_DOUBLE an derselben Fundstelle zugelassen, wenn der eine die Krise oder den Entscheid und der andere deren Bewältigung betrifft. Abschnitt 3 und 7: ROLE_ZIEL mit acht Werten, Weg Arbeitsverhältnis, Pflichtattribut ACTOR_MORAL_STELLV (in der Familie, ohne eigenen Koeffizienten). Anlass: Rückprobe Manor / Stellenabbau 2020 vom 03.10.2026 mit Material aus drei Sprachregionen. Keine Umcodierung abgeschlossener Analysen. |
| 2.0 | 05.10.2026 | Abschnitt 5.3: Ankerzeile «Verfahrensmeldung ohne Wertung» (EXPL 1; Frame-Begriff daneben 3, Metapher 2). Abschnitt 11: Formel des Frame-Dominanzindex (Anteil der Frame-Einheiten im Leitcluster, beim Weg über Kreuztabellen mit der Leitkombination). Keine Umcodierung abgeschlossener Analysen. Anlass: Rückprobe Raiffeisen Schweiz / Vincenz 2018 vom 05.10.2026, Entscheid des Auftraggebers vom selben Tag. |
| 2.0 | 05.10.2026 | Nachtrag 05.10.2026: Abschnitt 3: Pflichtangabe je Einheit EMO_GEPRUEFT (ja/nein) als Prüfvermerk, nicht als Emotionscode; Auswertungen mit Emotionsschwellen nur über geprüfte Einheiten. Anlass: Rücklauf des Analysetools zur Rückprobe Raiffeisen Schweiz / Vincenz 2018 (12 von 189 Einheiten mit Emotion, Prüfstand der übrigen nicht feststellbar), Entscheid des Auftraggebers vom 05.10.2026. |
| 2.0 | 05.10.2026 | Nachtrag 05.10.2026, zweiter Teil: Abschnitt 5.3, Zeile «abgeschwächte Benennung»: Anker «roch nach einem Deal» (EXPL 3); «Deal» und «Abzocke» gelten als Frame-Begriffe. Gilt ab Publikation, keine Nachcodierung abgeschlossener Fälle. Anlass: Grenzfall aus der Einzelprüfung der EXPL-Werte im Fall Raiffeisen Schweiz / Vincenz 2018, Entscheid des Auftraggebers vom 05.10.2026. |
Zitation: KMK-Analyse-System (2026): Codebuch-Konventionen, Ressource KB-00, Version 2.0. krisenkom.ch.
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